Nach Ärger mit Nachbarn in Weiden klopfen Tierschützer wieder im Landkreis an
Tierheim: Mantel weiter Option

Ich bin kein Star, aber holt mich trotzdem hier raus. Das Tierheim in Weiden braucht unbestritten neue Zwinger, Käfige und Sozialräume. Nicht jeder hätte die aber gerne in seiner Nachbarschaft, auch wenn manches Kätzchen noch so treuherzig nach einem neuen Zuhause Ausschau hält. Archivbild: hfz
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Mantel
18.08.2016
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Mantel/Weiden. Mantels Bürgermeister Stephan Oetzinger fällt auf, dass ihn zurzeit per E-Mail oder Telefon etliche Anfragen zum Weidener Tierheim erreichen. "Es sind Mitglieder des Tierschutzvereins, die sich erkundigen, ob unser Angebot noch steht."

Vergangenes Jahr hatte sich der Verein entschieden, lieber am alten Standort in der Schustermooslohe zu bauen als im Manteler Gewerbegebiet "Luderhäusl". Nun regt sich in Weiden Widerstand bei den Nachbarn (wir berichteten). Oetzinger verweist auf einen gültigen Marktratsbeschluss aus dem Sommer 2015, dass Mantel ein 4900 Quadratmeter großes Gelände für den marktüblichen Preis von 24 Euro je Quadratmeter verkaufen würde. Der Vorteil: Dort würden die Tiere keinen Menschen stören. Der Nachteil: Weidener Betreuer und Gassigeher müssten bis nach Mantel fahren.

"Ich wurde auch nach Sonderkonditionen oder einer Schenkung gefragt, aber das können und dürfen wir nicht machen", sagt der Rathauschef, der sich in dieser Sache als "leidenschaftslos" bezeichnet. Er wollte jedoch noch am Montag eine E-Mail an Mariele Junak, die Vorsitzende des Weidener Tierschutzvereins, schicken und sie über die Anfragen informieren. "Ich bin jederzeit gesprächsbereit."
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