Norbert Freundorfer referiert über AfD
Arbeitnehmerfreundliche Politik

Vermischtes
Mantel
12.08.2016
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Norbert Freundorfer, Stadtrat und Stadtverbandsvorsitzender in Weiden, referierte beim SPD-Stammtisch über Kernpunkte des Grundsatzprogramms der Alternative für Deutschland (AfD). Dieses weise laut Freundorfer generell viel "Bauernfängerei" auf.

So sollen die Rundfunkgebühren abgeschafft, das Fernsehen völlig privatisiert und die Zuschauer damit zur Kasse gebeten werden. Weitere Punkte sind die Abschaffung der Vermögenssteuer oder die Betonung des Bankgeheimnisses. Damit, resümierte Freundorfer, sei klar, wer bevorzugt werden soll, nämlich die Vermögenden zuungunsten der normalen Bürger.

Auslese an Schulen


Die Gewerbesteuer würde bei einer AfD-Regierung in Frage gestellt und die Gemeinden bei einer möglichen Abschaffung in ihren Handlungsmöglichkeiten stark eingeschränkt. In den Schulen bevorzuge die AfD eine Auslese zugunsten von Eliten. Die Frau solle wieder zurück an den Herd.

In der Wirtschaft plädiere die AfD für freie Märkte und gegen die soziale Marktwirtschaft. "Die AfD will den Kapitalismus pur", betonte Freundorfer. Das Allheilmittel sehe sie in einer umfassenden Privatisierung. So soll auch die gesetzliche Unfallversicherung für Arbeitnehmer abgeschafft werden, ebenso das Arbeitslosengeld I. Obergrenzen für Steuersätze sollen eingeführt werden, was nur den Reichen nütze. Ausgebeutet würden die "einfachen Leute" und die Arbeitnehmer.

Im Energiebereich solle Fracking erlaubt werden, so dass schnell gebohrt werden könne, bei allen Problemen für die Menschen und die Oberpfälzer Natur. Zudem sollen die Atomkraftwerke wesentlich länger laufen, das Erneuerbaren-Energien-Gesetz solle abgeschafft werden. Der Klimawandel existiere laut Parteiprogramm nicht.

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Fazit Freundorfers: "Die AfD propagiert eine Politik für reich und rechts, die dem Normalbürger und seiner Familie nur stark schaden würde." In der anschließenden Diskussion wurde über die AfD-Politik geredet, die für den normalen Arbeitnehmer nichts übrig habe. Es kam der Wunsch auf, dass die SPD die Bevölkerung mehr über die politischen Ansichten der Rechtspopulisten informieren soll.
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