sechs neue Azubis bei Forster in Mantel
Lehrlinge kommen aus Rumänien

Dank EU-Förderung hat der Metallbauspezialist Forster vier neue Auszubildende aus Rumänien bekommen. Zusätzlich fingen zwei einheimische Jugendliche an. Über die Neuzugänge freuen sich (von rechts) Prokurist Roland Geßl, Inhaber Anton Forster und Vertriebsleiter Josef Maier. Bild: sei
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Mantel
21.09.2016
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Bei Metallbau Forster haben sechs neue Lehrlinge angefangen. Vier davon kommen aus Rumänien.

Firmenchef Anton Forster bedauert, dass er in der Region keine Schulabgänger findet, die Interesse am Metallberuf zeigen. Bei Asylbewerbern sei es mit der Aufenthaltsgenehmigung schwierig.

Forster, Prokurist Roland Geßl von Forster-Behälterbau und Vertriebsleiter Josef Maier haben deshalb in Zusammenarbeit mit der Firma GSI (Gesellschaft für Schulungs- und Informationsdienstleistungen) in Weiden Azubis aus Rumänien geholt. Das lief über das Förderprogramm "MobiPro-EU". Ansprechpartner in Weiden sind Birgit Schmid und Thomas Hauer sowie in Rumänien Constantin Kopandi.

Die jungen Rumänen bekommen Geld aus den "MobiPro-EU"-Mitteln und persönliche Unterstützung durch die GSI Weiden. Von Januar bis Juni besuchten sie bereits einen kostenlosen Deutschkurs in ihrem Heimatland. Vom 27. Juni bis 5. August absolvierten sie ein Praktikum, und nun begann die Ausbildung. Ein Richtwert sind 818 Euro Ausbildungsvergütung des Betriebes. Sie kann aber noch höher ausfallen.

Forster zahlt den Metalltariflohn. 300 Euro gibt es für die Anreise zu Praktikum und Ausbildungsbeginn. Während der Lehre zahlt er ebenfalls 300 Euro je Halbjahr für eine Heimreise nach Rumänien.

Die GSI hilft bei der Wohnungssuche, organisiert Förderunterricht für Sprachkenntnisse und Prüfungsvorbereitung. Zudem fördert sie persönliche Kontakte und kümmert sich um Freizeit- und Ausflugsangebote oder den Kontakt zu Sportvereinen. Daneben hält sie Kontakt zum Betrieb und zur Berufsschule.

Anton Forster sowie Prokurist Gessl und Geschäftsführer Maier sind sehr angetan von ihren neuen Auszubildenden. "Diese jungen Männer sind schon etwas älter als Auszubildende üblicherweise. Für sie ist es ein großer Schritt, die Heimat zu verlassen. Sie gehen mit sehr großem Ernst an die Ausbildung heran."

Überdies fing Dominik Reil eine Ausbildung zum Metallbauer und Peter Kleiber eine zum technischen Systemplaner an. Die rumänischen Kollegen heißen Adrian Istrate, Jozsef Miklos, Geroge Flavius Negru und Alexander Dumitrascu.
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