"Wertvolle Unterlagen"
Historischer Schatz der Kriegerkameradschaft geht an den Markt

Vermischtes
Mantel
27.01.2016
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Die Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft überreichte an Bürgermeister Stephan Oetzinger mehrere Bücher mit historischen Aufzeichnungen der Kameradschaft. Vorsitzender Reinhold Deglmann (rechts), Udo Matysiak und Karl-Heinz Kuschidlo (links) hatten unter anderem das Kassenbuch und das Protokollbuch von 1879 dabei. Erster Vorsitzender war damals Emeram Müller. Es tauchen auch noch die Namen Brunner, Kraus und Wopperer auf. "Solche wertvollen und historisch interessanten Unterlagen gehören nicht in private Hand, sondern müssen im Archiv des Marktes aufbewahrt werden", meinte Deglmann. Oetzinger freute sich über den "Schatz". Wie aus den alten Büchern hervorgeht, war die erste Generalversammlung am 24. Februar 1880. Damals waren die Mitgliedsbeiträge relativ hoch, weil die Kameradschaft in Not geratene Kameraden finanziell unterstützte. An Hinterbliebene wurde Sterbegeld bezahlt. Während des Ersten Weltkrieges gibt es keine Aufzeichnungen, auch von 1933 bis 1954 gibt es nichts Schriftliches über die Kameradschaft. Deglmann wusste, dass sich die Manteler Kameraden weigerten, die Hakenkreuzbinde und das Kyffhäuserabzeichen zu tragen und deshalb die Kameradschaft nicht mehr bestehen durfte. Sie wurde erst später wieder ins Leben gerufen.

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