Seniorendomizil in Mantel hakt noch an Barrierefreiheit
Baubeginn naht

Auf diesen 2500 Quadratmetern am Manteler Feuerwehrhaus könnten in den nächsten Wochen Bauarbeiter mit dem Fundament für ein Ambulant Betreutes Wohnen beginnen. Bild: sei
Wirtschaft
Mantel
19.05.2017
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Das Ehepaar Reichl aus Kaltenbrunn rechnet damit, im Juni oder Juli mit dem Bau eines Ambulant Betreuten Wohnens zu beginnen. Ende 2015 hatte es dazu den ehemaligen Manteler Festplatz gekauft.

"Sobald die Genehmigung aus dem Landratsamt da ist, fangen wir an", sagt Susanne Reichl, die von "wahnsinnig vielen Auflagen" spricht. Zudem seien Fachleute für Brandschutzgutachten und ähnliches gut ausgelastet und kämen kaum hinterher.

Das neue Seniorendomizil in Gasbetonbauweise soll 2018 bezugsfertig sein. Geplant sind zwölf Plätze. Wie Landratsamts-Sprecherin Claudia Prößl mitteilt, sind Einwände der Heimaufsicht inzwischen ausgeräumt, da die ursprünglich umstrittenen Räume wie Personaltoilette und Dachgeschosswohnung in den Plänen nicht mehr enthalten sind. Baurechtlich gebe es aber noch ein kleines Hindernis: Die oberste Wohnung sei momentan nur durch eine Treppe erschlossen. Der Bauherr habe einen Plattformlift einbauen wollen, was aber bei Neubauten nicht der DIN-Norm für Barrierefreiheit entspreche. Die Pläne müssten deshalb nochmal geändert werden. Sobald der barrierefreie Zugang stehe, werde die Genehmigung erteilt. Susanne Reichl rechnet mit Gesamtkosten des Projekts von rund einer Million Euro.
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