Zwölf Plätze für Senioren
Ehepaar Reichl aus Kaltenbrunn plant Betreutes Wohnen in Mantel

Auf diesem Gelände soll ein Heim für Betreutes Wohnen entstehen. Dem Vernehmen nach soll der bisherige Festplatz an den Ortsausgang Richtung Hüttener Straße verlegt werden. Bild: sei
Wirtschaft
Mantel
21.01.2016
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In den vergangenen Wochen fielen Bürgern Vermessungsexperten auf dem Festplatz nahe dem Manteler Feuerwehrhaus auf. Nun ist klar, warum sie dort aktiv waren. Ein Investor aus der Nachbarschaft will ein Heim für Betreutes Wohnen bauen.

"Das Gelände eignet sich gut. Es liegt zentral und bietet kurze Wege", bestätigt Bürgermeister Stephan Oetzinger das Interesse eines Bauherrn. Es ist das Ehepaar Hans und Susanne Reichl aus Kaltenbrunn. Dort betreibt es die Sozialstation "Regenbogen" und ebenfalls ein Betreutes Wohnen.

An die große Glocke wollte das Paar sein neues Projekt noch nicht hängen, sagt Susanne Reichl. "Wir lassen zurzeit noch die Planunterlagen fertigen. Die muss erst das Landratsamt noch genehmigen." Sollte die Kreisbehörde grünes Licht geben, schwebt ihnen ein ähnliches Projekt wie in Kaltenbrunn vor. Dort sind zwölf Plätze für ambulant Betreutes Wohnen in einem Haus im toskanischen Stil untergebracht. Auch in Mantel würden die Reichls gerne zwölf Plätze vermieten. Der zweistöckige Bau auf den 2500 Quadratmetern des Festplatzes soll allerdings eher kubisch werden. "Wir haben viele Patienten in Mantel und einige Manteler in unserem Haus in Kaltenbrunn. Deswegen liegt es nahe, hier zu bauen", sagt Susanne Reichl. Wenn es nach den Vorstellungen des Investorenpaars läuft, ist dieses Jahr noch Spatenstich und 2017 Eröffnung. Der Bedarf ist da: In einer weiteren Weidener Umlandgemeinde unweit von Mantel ist zurzeit eine ähnliche Einrichtung für Senioren in der Diskussion.
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