Franz Pointl als Kreisvorsitzender der Katholischen Arbeitnehmerbewegung bestätigt
Soziale Schieflage nicht hinnehmen

Lokales
Maxhütte-Haidhof
07.11.2014
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Altersarmut, Dumpinglöhne, Ausbeutung: Der Kreisvorsitzende der "Katholischen Arbeitnehmerbewegung", Franz Pointl, wettert gegen die "soziale Ungerechtigkeit in diesem Land" und erwartet von den Vertretern der Amtskirche mehr Unterstützung bei seinen Forderungen.

"Als religiöser Verband dürfen wir die soziale Schieflage nicht länger hinnehmen", sagte Franz Pointl bei der KAB-Kreisversammlung am Mittwoch im Pfarrheim Rappenbügl. Katholisch sein bedeute "mehr als nur am Sonntag in die Kirche zu gehen". Der KAB-Kreisverband ist die Dachorganisation für 18 Ortsverbände mit 1286 Mitgliedern. Mit der Auflösung der Ortsverbände Klardorf und Wackersdorf habe der Kreisverband auch einen "leichten Mitgliederschwund" hinnehmen müssen, bedauerte Franz Pointl in seinem Rechenschaftsbericht.

Er kündigte die Teilnahme der KAB an den Protestaktionen gegen die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA an und betonte: "Wir müssen ein Absinken der Sozial-, Umwelt- und Verbraucherschutzstandards verhindern". Seniorenbeauftragter Fridolin Gans erinnerte an 25 Veranstaltungen mit 1413 Teilnehmern in den vergangenen vier Jahren und wünschte sich eine stärkere Würdigung der KAB-Arbeit in der Öffentlichkeit. Familienbeauftragte Doris Wein-Deml blickte zurück auf die Erlebnistage auf dem Bauernhof, auf einer Burg und in einem Kloster.

Seit 20 Jahren leitet Brigitte Dummer (Fensterbach) den Sachausschuss "Internationale Arbeit" und war schon mehrmals in Uganda, wohin bereits über 30 000 Euro an Spenden für Patenschaften, Brunnenbauten und Solarprojekte geflossen sind. Sozialreferent Josef Kagerer appellierte an die Mitglieder, die Bodenhaftung nicht zu verlieren und sich aktiv in die Gestaltung der Gesellschaft einzubringen. (Weiterer Bericht Seite 28)
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