Frauen-Union: Verstärkte finanzielle Unterstützung für Veranstaltungen
Für eine stärkere Vernetzung

MdB Barbara Lanzinger (rechts) kam nach den Referaten mit den Teilnehmerinnen der FU-Konferenz ins Gespräch. Bild: hfz
Lokales
Maxhütte-Haidhof
06.02.2015
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Das Interesse der Frauen war enorm. Sie reisten aus der ganzen Oberpfalz zur Konferenz an und diskutierten mit den Verantwortlichen der FU über weitere Ziele. Schon jetzt richtet sich der Blick auf die nächste Kommunalwahl.

"Durchstarten mit Durchwahlen" lautete das Motto der Ortsvorsitzendenkonferenz der Frauen-Union in der Stadthalle. Bezirksvorsitzende MdB Barbara Lanzinger freute sich eingangs über die riesige Resonanz in der Stadthalle. Verlässlichkeit und Solidarität waren laut FU-Pressemitteilung auch die Themen.

"Sachlicher Umgang"

Die gastgebende Kreisvorsitzende, Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank, stellte sie in ihrem Grußwort besonders heraus: "Die Stärke in der Frauen-Union ist der sachliche Umgang und die Diskussion zu den Fakten. Persönliche Angriffe, das Streuen von Gerüchten und Schlammschlachten sind nicht das, womit wir Politik machen wollen."

Dr. Plank würdigte in diesem Zusammenhang das Engagement ihrer Bürgermeister-Kollegin Maria Steger aus Teublitz in Bezug auf die örtliche Diskussion zur Getränkeabfüllanlage im gemeinsamen Gewerbegebiet Teublitz-Maxhütte-Haidhof.

MdB Barbara Lanzinger rief in ihrem Einstimmungsreferat dazu auf, bei der Mitgliederwerbung gezielt Frauen im Hinblick auf die kommenden Kommunalwahlen anzusprechen und sie schon jetzt im Ortsvorstand zu platzieren. Außerdem kündigte sie an, verstärkt finanzielle Zuschüsse für Veranstaltungen an die Kreisverbände zu geben. MdL Sylvia Stierstorfer, Frauen-Union-Kreisvorsitzende in Regensburg-Land, appellierte an die Frauen, sich auch für die häufig männlich dominierten CSU-Ortsverbände als Delegierte zur Verfügung zu stellen, damit auch hier Frauen mitentscheiden könnten.

Bei der anschließenden Diskussionsrunde gab es aus den Reihen der Ortsvorsitzenden viele Anregungen und Tipps, wie die Arbeit vor Ort in den Verbänden erfolgreich gestaltet werden könne. Künftig sollten diese neuen Veranstaltungsideen für alle Mitglieder auf der Homepage zugänglich gemacht werden. Stellvertretende Bezirksvorsitzende Sieglinde Schärtl aus Neustadt schilderte ihre positiven Erfahrungen, Themen gemeinsam mit anderen Verbänden zu besetzen und gemeinsam einzuladen.

In neuen Medien

Auch der immer wieder geäußerte Wunsch nach einer eigenen Mitgliederzeitung für die Frauen-Union wurde angesprochen. Die Teilnehmerinnen waren sich einig, dass hier aus Kostengründen ein Druck und Postvertrieb nicht möglich sein werde.

Man verständigte sich darauf, stärker auf Internet und die sozialen Netzwerke auszuweichen und für ältere Mitglieder, die keinen Zugang zu den neuen Medien hätten, einen Verteildienst einzurichten.
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