Sechs Regeln gegen Einbrecher

Kriminaloberkommissar Wolfgang Sennfelder informierte im voll besetzten Mehrgenerationenhaus Maxhütte-Haidhof über Einbruchsschutz. Bild: hfz
Lokales
Maxhütte-Haidhof
31.01.2015
3
0

Der Winter gilt als Hochsaison für Einbrecher. Wie sich Bürger schützen können, erklärte Kriminaloberkommissar Wolfgang Sennfelder bei einer sehr gut besuchten Veranstaltung im Mehrgenerationenhaus.

Neben dem materiellen Schaden wiegt für Betroffene vor allem die Tatsache schwer, dass sich unbekannte, fremde Personen in den eigenen vier Wänden aufgehalten haben. Die Opfer kämpfen oft mehr mit der psychischen Belastung als mit dem Verlust von Bargeld oder Schmuck.

Die Stadt holte deshalb Kriminaloberkommissar Wolfgang Sennfelder von der Kriminalpolizeiinspektion Amberg ins Mehrgenerationenhaus, um über Einbruchschutz zu informieren. Der Saal war ausgebucht - steigende Einbruchszahlen lassen das Bedürfnis nach Schutz wachsen. Wolfgang Sennfelder konzentrierte sich auf Möglichkeiten für Eigenheimbesitzer und Mieter. In über zwei Drittel der Fälle gelangen die Einbrecher durch Fenster in die Wohnung. "Man kann sich aber schützen", so Sennfelder. Benötigt ein Einbrecher rund acht Sekunden für das Öffnen eines ungesicherten Fensters, wird er durch einbruchhemmende Pilzzapfenverriegelungen aufgehalten. Den Einbau sollten Fachfirmen übernehmen. Auch Kellerfenster und Lichtschächte können ohne viel Aufwand gesichert werden. Die beste Sicherheit bieten Alarmanlagen.

"Einbruchschutz durch Nachbarschaftshilfe" zähle zwar heute nicht mehr zur Selbstverständlichkeit, sei aber ein verlässlicher Schutz, so der Oberkommissar. "Geben Sie Ihren Nachbarn Bescheid, wenn Sie mehrere Tage verreisen. Ein wachsamer Nachbar erkennt verdächtige Situationen und verständigt die Polizei", so Sennfelder. Abschließend gab er den Zuhörern sechs Regeln mit auf den Weg. 1. Stets die Haustüre verschließen. 2. Immer Fenster und Türen schließen - gekippte Fenster sind offene Fenster. 3. Niemals Schlüssel draußen verstecken. 4. Bei Schlüsselverlust Schließzylinder wechseln. 5. Achten Sie auf Fremde in Ihrer Wohnanlage oder auf dem Nachbargrundstück. 6. Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit!

Kriminaloberkommissar Wolfgang Sennfelder steht den Bürgern für Beratungen zur Verfügung. Termine können unter der Telefonnummer 09 621/890-275 vereinbart werden.
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2015 (7957)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.