"Unternehmerfrühstück" mit Karl Holmeier
Infrastruktur erhalten

Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank (links) empfing Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier zum Unternehmerfrühstück im Mehrgenerationenhaus. Bild: rid
Lokales
Maxhütte-Haidhof
24.07.2015
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Der Handelskonzern Edeka verzichtet bekanntlich auf den Bau einer Getränkeabfüllanlage in Teublitz. "Hier ist eine große Chance für das Städtedreieck vertan worden", findet die Bürgermeisterin der Nachbarkommune Maxhütte-Haidhof. Beim Gespräch mit MdB Karl Holmeier bedauerte Dr. Susanne Plank den Rückzug des Unternehmens nach Protesten aus der Bevölkerung und des Bundes Naturschutz.

Bundestagsabgeordnete Karl Holmeier traf sich am Dienstag mit Vertretern von Industrie, Handwerk, Kammern und Behörden zum ersten "Unternehmerfrühstück der Stadt Maxhütte-Haidhof" im Mehrgenerationenhaus. In seinem Impulsvortrag streifte der CSU-Politiker aktuelle politische Themen und betonte: "Wir müssen die Infrastruktur in den ländlichen Regionen erhalten und ausbauen". Dazu gehöre die Sanierung der Straßen ebenso, wie die Modernisierung des Schienennetzes und der Ausbau der Breitbandversorgung.

Der Vizepräsident der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz, Albert Vetterl, kann den Plänen des Bundesverkehrsministers nur wenig Positives abgewinnen. "Die Maut wird das Handwerk stark belasten". Auf Unverständnis stieß bei den Unternehmervertretern das "ständige Auf und Nieder der Spritpreise". Warum könne man die Tankstellenpächter nicht, wie in Österreich, dazu zwingen, die aktualisierten Preis zumindest einen Tag lang stehen zu lassen?

"Wegen der guten wirtschaftlichen Lage wagen immer weniger Menschen den Schritt in die Selbstständigkeit", stellt der Geschäftsführer des Mittelstandszentrums Maximilianshütte in Maxhütte-Haidhof, Christian Meyer, fest. Der Wegfall des Gründungszuschusses verstärke die Tendenz. "Vermittlung von Arbeitslosen in den Arbeitsprozess hat bei der Agentur derzeit Vorrang", machte der Geschäftsführer deutlich. Deshalb verringere sich die Zahl der Bewerber, die mit der Gründung eines eigenen Unternehmens liebäugeln. Eine Neuauflage des Gründungszuschusses könnte diese Entwicklung stoppen, so der Geschäftsführer.

Bei MdB Karl Holmeier rannte Christian Meyer damit offene Türen ein. Er habe bereits ein Schreiben an das Bundesarbeitsministerium mit einem entsprechenden Antrag geschickt.
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