Ehrenamt bei Sommerempfang im Fokus
„Rückgrat unserer Gesellschaft“

Tusch für die vielen Gesichter im Ehrenamt. Sommerempfang in der Stadthalle mit musikalischem Klang der Jugendblaskapelle der Feuerwehr Leonberg unter Leitung von Regina Sturm (sitzend vorne von links): Stellvertretender Landrat Arnold Kimmerl, Festredner Josef Lobenhofer (BLSV) und Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank. Bild: Götz
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Maxhütte-Haidhof
07.07.2016
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Beim Sommerempfang rückte das Ehrenamt in den Fokus. Die Beteiligten betonten mehrmals, wie wichtig das freiwillige Engagement ist, vergaßen aber auch nicht, wie viel Anstrengung dahinter steckt.

Beim Sommerempfang in der Stadthalle begrüßte Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank den Ehrenbezirks-Vorsitzenden des BLSV, Josef Lobenhofer, als Festredner. Auch Altbürgermeister Detlev Richter und stellvertretender Landrat Arnold Kimmerl waren unter den Gästen. Für eine gelungene musikalische Umrahmung sorgte die Jugendblaskapelle der Feuerwehr aus Leonberg unter der Leitung von Regina Sturm.

Mit dem Leitwort: "Das Ehrenamt - Stütze und Motor einer gut funktionierenden Gemeinde" waren die Bürger der Stadt geladen, die sich freiwillig und unentgeltlich engagieren. "Das Ehrenamt hat viele Gesichter", umriss Plank die große Gruppe der Menschen, die sich vielfältig in der Stadt einbringen. Von der Nachbarschaftshilfe bis zu den Rettungskräften seien es Menschen, die Verantwortung übernehmen, auch Lebensfreude und Spaß dabei finden und tiefe Wertschätzung zum Ausdruck bringen. Dies sei unbezahlbar und müsse auch nicht bezahlt werden. Zum einen sei das nie finanzierbar, zum anderen nicht im Sinne aller Menschen, die sich auf diese Weise gerne in die Gesellschaft einbringen wollen.

Mit dem Blick auf die täglichen Schlagzeilen sah Josef Lobenhofer hinter allen Ereignissen Aktivitäten von Ehrenamtlichen. "Sie haben ein Herz für andere", stellte Lobenhofer fest und betonte, dass in Deutschland 30,9 Millionen Menschen im Ehrenamt aktiv sind. Die Zahl sei in den vergangenen Jahren sogar angestiegen. Er wies auch auf regionale Unterschiede hin und erklärte, dass die Personengruppe zwischen 14 und 29 Jahren am eifrigsten sei. In Maxhütte-Haidhof bestehe ein dichtes Netz von über 120 Vereinen. "Jedes Ehrenamt braucht enorme Anstrengung, um es auch ausführen zu können, sah Lobenhofer die täglich Arbeit sehr realistisch.

Die meisten Ehrenamtlichen seien im sportlichen Bereich aktiv, gefolgt von Schule und Kindergarten; Kultur und Musik stehe auf Platz drei vor Freizeit, sozialem und kirchlichem Engagement. Die Gemeinschaft sei ein sehr wichtiges Element und stabilisiere das demokratische Zusammenleben, Respekt, Meinungsfreiheit und Toleranz. Sie sind der "Kit, der unsere Gesellschaft zusammenhält, das Rückgrat unserer Gesellschaft", schloss er seine Ausführungen.
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