Haftbefehl wegen Mordverdachts gegen 44-Jährigen
59-Jährige wurde erschossen

Die Spurensicherung war am Dienstag noch bis in die Abendstunden am Tatort, rückte auch am Mittwoch noch einmal an. Bild: Steinbacher
Vermischtes
Maxhütte-Haidhof
02.06.2016
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Maxhütte-Haidhof/Thanstein. Die Rechtsmediziner in Erlangen brachten Klarheit: Die 59-Jährige Frau, die am Dienstag in Maxhütte-Haidhof (Kreis Schwandorf) Opfer eines Gewaltverbrechens wurde, starb an Schussverletzungen. Das teilte das Polizeipräsidium Oberpfalz am Mittwoch mit.

Der Haftrichter erließ gestern Haftbefehl wegen des Verdachts des Mordes und weiterer Delikte gegen den 44-jährigen mutmaßlichen Täter. Ob die Waffe, die bei dem 44-jährigen Verdächtigen gefunden wurde, die Tatwaffe ist, steht noch nicht fest, es sei aber "sehr wahrscheinlich", so Präsidiums-Sprecher Albert Brück. Die Spurensicherung ermittelte am Mittwoch erneut am Tatort. Außerdem erhofft sich die Polizei weitere Erkenntnisse durch Vernehmungen von Angehörigen und Kontaktpersonen. Die Waffe, für die der Verdächtige keine Erlaubnis besaß, wurde im Fluchtwagen gefunden.

Lange Verfolgungsjagd


Mit seinem VW Polo hatte der Mann kurz nach 9 Uhr Maxhütte verlassen, gegen 9.45 Uhr entdeckten ihn Polizeibeamte im Zuge der ausgelösten Großfahndung. Nach einer fast 40 Kilometer lange Verfolgung gelang es schließlich, den Mann festzunehmen. Er war bei Thanstein mit seinem Wagen von der Straße abgekommen.

Den Schüssen war eine Auseinandersetzung zwischen mutmaßlichem Täter und Opfer vorangegangen. Ein Nachbar hatte die Polizei informiert, die die 59-Jährige schwerstverletzt vorfand. Sie erlag kurz darauf ihren Verletzungen. Der 44-Jährige hat bei der Polizei umfangreiche Angaben gemacht, die den Verdacht gegen ihn weiter erhärteten.
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