Aufstrebender Wildpark

Lokales
Mehlmeisel
15.12.2014
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Die Aufnahme der Gemeinde ins Städtebauförderungsprogramm brachte einen Zuschuss von bis zu 75 Prozent beim Abriss der Alten Holzwolle. Bei der Bürgerversammlung lobte Bürgermeister Franz Tauber auch das neue Zugpferd Mehlmeisels.

Thema der Bürgerversammlung im Rathaus war unter anderem der Abriss der Alten Holzwolle (wir berichteten). Möglich wurde diese Maßnahme durch die Aufnahme ins Bayerische Städtebauförderungsprogramm.

"Aus diesem Programm", sagte Bürgermeister Franz Tauber, "sind Zuschüsse von 75 Prozent zu erwarten". Die Kosten des Abbruchs halten sich im fünfstelligen Bereich. Der Ankauf des Grundstücks ist grundbuchrechtlich noch nicht abgeschlossen, deshalb gab es keine Auskunft bezüglich des Kaufpreises. Für den Kauf gibt es auch 75 Prozent Zuschuss.

Wie Tauber informierte, liegen die Gebäudereste momentan nach Gesteinsarten und eventuellen Belastungen auf dem Grundstück sortiert. Diese Gesteinsteile werden mit den Grundflächen auf Belastungen hin untersucht. "Wenn hier die Ergebnisse vorliegen, können die nächsten Schritte angegangen werden." Also Einfüllen von nicht belasteten sowie Abtransport von belastetem Material. Im Weihergrund wurden bereits Belastungen festgestellt. Dieser muss nun detaillierter untersucht werden. "Es könnte sein, dass der Weiher komplett ausgebaggert werden muss", sagte der Bürgermeister. "Es gibt hier viel zu tun, packen wir's an", forderte Tauber auf, Vorschläge für eine Nachnutzung zu machen.

Das Konzept Eckard Mickischs mache den Wildpark von Beginn zum Erfolg. "Dem Mann gehen die Ideen nicht aus." Bislang besuchten 45 000 Personen Waldhaus und Wildpark. Durch die Einnahmen wird sich das Defizit ziemlich in Grenzen halten. "Die Lösung mit einem Betreiber ist in jedem Fall günstiger, als den Wildpark in eigener Regie zu betreiben", ist Tauber überzeugt.
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