Gemeinderat verschont Bürger noch länger

Lokales
Mehlmeisel
30.06.2015
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Einstimmig hat der Gemeinderat den Gemeindehaushalt genehmigt. Der Etat von 4 531 239 Euro teilt sich auf in den Verwaltungshaushalt mit 3 134 760 Euro, und den Vermögenshaushalt mit 1 396 479 Euro. Aus dem Verwaltungshaushalt fließen 230 588 Euro als Zuführung in den Vermögenshaushalt. Die Darlehensaufnahme für Investitionen beläuft sich auf 259 209 Euro. Der Schuldenstand pro Kopf liegt bei 2485 Euro, Gesamtschuldenstand Ende 2015: 3 336 078 Euro, Schlüsselzuweisung: 781 000 Euro, Kreisumlage 481 000 Euro. Im externen Haushalt (Beschneiungsanlage, Halle Unterlind) sinken die Schulden um 140 733 auf 380 933 Euro.

Dickster Brocken ist der Breitbandausbau mit 77 000 Euro, gefolgt von 30 000 Euro für die Weiterführung des Konzepts Kinderland. Für die Überarbeitung der Ausstellung Waldhaus sind 17 500 Euro eingestellt. Großen Einfluss auf den Haushalt haben die Lifteinnahmen, die in diesem Winter mit zirka 378 000 Euro drei Mal so hoch waren, wie in der Vorsaison.

Weil die Kommune einen Kredit aufnehmen will, musste der Gemeinderat auf Verlangen der Kreisbehörde beschließen, dass er sich mit der Einführung einer Straßenausbaubeitragssatzung zum 1. Januar 2017 befasst bzw. sich mit der Thematik auseinandersetzt (zwei Gegenstimmen). Beschlossen wurde eine Erschließungsbeitragssatzung zum 1. Juli 2016, obwohl das Landratsamt diese schon zum 1. August 2015 wollte. In einem einstimmigen Beschluss legten die Räte fest, dass für Maßnahmen vor dem Inkrafttreten diese Satzung nicht angewandt wird.
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