Mit Zuversicht in Zukunft

Lokales
Mehlmeisel
28.01.2015
3
0

In Mehlmeisel lässt es sich ideal wohnen und gut leben. Bürgermeister Franz Tauber ist dieser Ansicht. Beim Neujahrsempfang zählte er etliche Pluspunkte für die Gemeinde auf. Allerdings sind noch eine Reihe von Aufgaben zu bewältigen.

Erfreulich ist laut Franz Tauber, dass das Waldhaus als Bildungseinrichtung durch den Wildpark an Attraktivität dazugewonnen hat - zumal sich jetzt noch ein seit der Errichtung im Jahr 2005 gehegter Wunsch erfüllt. Aus München kam grünes Licht für die Einstellung eines Waldpädagogen oder Försters, der dann zu 100 Prozent "aus einem bestimmten Topf" finanziert wird. "Wir werden jetzt im Waldnaturschutzjahr 2015 die Stelle für dieses Projekt, das erst einmal für zwei Jahre laufen wird, ausschreiben", kündigte Tauber an und dankte vor allem Landtagsabgeordnetem Martin Schöffel und dem langjährigen Mitarbeiter im Waldhaus, Ronny Ledermüller, die sich für diese Stelle vehement eingesetzt haben.

Bei der Planung des Wildpark-Geheges ging man davon aus, dass bereits bei 15 000 Besuchern pro Jahr ein Erfolg zu verzeichnen sei. Nach neun Montagen hatten schon 50 000 den Wildpark besucht. "Neue Besen kehren zwar gut", zitierte der Bürgermeister den Volksmund, aber nach Abzug dieser "neuen Besen" können wir dennoch voll zufrieden sein." Und Betreiber Ekkehard Mickisch werde sicher weiterhin dafür sorgen, dass die Besucher immer wieder aufs Neue überrascht werden.

Die Klausenlifte sind ein weiteres Thema, das nicht nur den Bürgermeister und die Gemeinderäte bewegt: die zweite Wintersaison ohne viel Naturschnee und Kälte. War es richtig, 2004 so viel Geld in die Beschneiung zu stecken und soll die Gemeinde weiter investieren? Franz Tauber beantwortete die Fragen mit einem klaren Ja. Sicherlich könne man den Klimawandel nicht wegdiskutieren, aber er sei zuversichtlich, "dass wir in den nächsten Jahren wieder Winter mit längeren Frostperioden von mindestens sechs bis zehn Grad minus haben". Und genau diese Tage müssten dann genutzt werden, um die Piste in kürzester Zeit so zu beschneien, dass sie über mehrere Wochen hält.

"Natürlich werden wir abgesehen davon unser Ganzjahres-Nutzungskonzept von der Klausenalm bis hoch zum Klausenturm energisch weiterverfolgen", bestätigte Tauber und wünschte sich dazu "eine anständige Landes- oder EU-Förderung". Die ideale Vorstellung der Förderhöhe läge hier, so wie beim Wildpark, bei 90 Prozent. So hoch sei beispielsweise auch der Fördersatz für alpine Wintersportanlagen in Thüringen.

Mit "großer Tatkraft und voller Zuversicht" wollen Bürgermeister und Gemeinderäte jedenfalls die anstehenden Aufgaben anpacken.
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2015 (7958)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.