Zweckverbandsvorsitzender Peter König gibt nach Öl-Unfall Entwarnung - Wasserwirtschaftsamt: ...
"Keine Gefährdung der Trinkwasserversorgung"

Im Gespräch mit WZV-Vorsitzenden Bgm. Peter König (dritter von links) Geschäftsführer Helmut Graf (erster von links), Vertretern des Wasserwirtschaftsamts Hof und weiterer Fachbehörden und -büros. Bild: gis
Lokales
Mehlmeisel
05.03.2015
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Der Wasserzweckverband Oberes Fichtelnaabtal saniert am Sauerweg im Wasserschutzgebiet einen der drei Tiefbrunnen. Wie berichtet, platzte am Montag bei Bohrarbeiten an dem Brunnen, der zur Zeit nicht am Netz ist, in sechs Metern Höhe ein Hydraulikschlauch.

Etwa 100 Liter Öl traten aus und liefen auch ins Bohrloch. Feuerwehr und Mitarbeiter der Fachbehörden waren bis Dienstag früh in Aktion, um den Schaden so gering wie möglich zu halten.

"Ein Gefährdung der Trinkwasserversorgung wird zum jetzigen Zeitraum nicht befürchtet" betonte Peter König, Vorsitzender des Wasserzweckverbandes und Bürgermeister von Neusorg vor unserer Zeitung und bestätigte, dass sofort Maßnahmen zur Sicherung der Trinkwasserversorgung getätigt wurden. Auch der nahegelegene Tiefbrunnen I wurde vom Netz genommen. Die Versorgung wird nun über den Tiefbrunnen III sichergestellt. Zur Verhinderung, dass verunreinigtes Wasser weiter in den Grundwasserbereich vordringt, wird im beschädigten Tiefbrunnen II eine "Betonplombe" gesetzt, informiert König. Das Wasserwirtschaftsamt Hof und die eingeschalteten Fachbüros bezeichnen die Situation durchaus als ernst, aber durch entsprechende Maßnahmen beherrschbar. Niemand brauche sich zu sorgen: Es werde nur ständig kontrolliertes, der Trinkwasserverordnung entsprechendes Wasser in die Leitungen eingespeist. Bei dem ausgetretenen Öl handelt es sich um einen speziellen Schmierstoff, wie er auch in Maschinen zur Waldarbeit verwendet wird. Der Wasserzweckverband versorgt überwiegend Fichtelberg, Mehlmeisel, Brand und Ebnath sowie Neusorg und Waldershof.
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