Alte Behälter müssen weichen

Bürgermeister Roland Grillmeier, Bauleiter Albert Sturm von der Firma Roth, Thomas Grillmeier vom Bauamt der Stadt Mitterteich, Bernhard Kaltenecker vom Ingenieurbüro Zwick, Polier Werner Pötzl, Wasserwart Karl Gleißner und Geschäftsführer Florian Sirch von der Baufirma Roth (von links) informierten über den Stand der Arbeiten.
Lokales
Mitterteich
16.05.2015
29
0

Schwere Bagger graben seit Tagen oberhalb von Leonberg tief ins Erdreich: Auf Hochtouren laufen die Arbeiten zum Ersatz zweier alter Hochbehälter, wofür die Stadt Mitterteich rund 1,34 Millionen Euro investiert.

Bei einem Ortstermin überzeugten sich Vertreter der Stadt jetzt über den Baufortschritt und informierten über die weiteren Maßnahmen. Mit dabei waren auch die Verantwortlichen des Ingenieurbüros Zwick (Weiden) und der Baufirma Roth (Wunsiedel).

Die erste Phase der umfangreichen Arbeiten beinhaltet den Abbruch der alten Hochbehälter aus den Jahren 1906 und 1937. An deren Stelle erfolgt der Bau des neuen Hochbehälters, der mit seinen beiden Kammern insgesamt 1500 Kubikmeter Wasser fassen kann. Der noch bestehende Hochbehälter aus dem Jahr 1970 mit einem Nutzinhalt von 950 Kubikmetern Wasser bleibt erhalten und wird saniert. Nach der Fertigstellung des Neubaus steht der Stadt Mitterteich ein Speichervolumen von insgesamt 2450 Kubikmeter Wasser zur Verfügung. Das sollte ausreichen, die Versorgung der Haushalte und Unternehmen zu jedem Zeitpunkt sicherzustellen.

Während das Bauunternehmen Roth die Abbruch- und Baumeisterarbeiten ausführt, übernimmt die Firma Schramm aus Ergolding den Einbau der Elektrotechnik.

Bürgermeister Roland Grillmeier betonte, dass der neue Hochbehälter wesentlicher Bestandteil einer sicheren Wasserversorgung sei. Ziel sei es, die Versorgungssicherheit auf Jahrzehnte zu gewährleisten. Weiter wies er darauf hin, dass das alte Wasserhäuschen aus dem Jahr 1906 erhalten bleibt. Dieses historische Gebäude wird saniert und soll später als eine Art kleines Museum erhalten bleiben. Grillmeier könne sich vorstellen, dass dort in Form einer Ausstellung über die Wasserversorgung einst und heute informiert wird. Nicht zuletzt zeigte sich der Bürgermeister erfreut darüber, dass der gesteckte Kostenrahmen des Projekts bislang habe eingehalten werden können.
Weitere Beiträge zu den Themen: Leonberg (674)Mai 2015 (7906)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.