AWO feiert zehnjähriges Bestehen ihres "Bunten Ladens" in Mitterteich
Großes Angebot, kleine Preise

Sie freuen sich über das zehnjährige Bestehen des "Bunten AWO-Ladens" (von links): Kreisvorsitzender Erich Köllner, die Mitarbeiterinnen Ute Haibach, Christa Kreuzer und Maria Berger, die frühere Kreisgeschäftsführerin Hannelore Bienlein-Holl, Laden-Leiterin Elfi Herold und Kreisgeschäftsführerin Angelika Würner. Bild: jr
Lokales
Mitterteich
18.09.2015
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"Allerhand aus zweiter Hand" lautet das Motto, das aber fast eine Untertreibung ist, denn das Warenangebot ist äußerst vielfältig und umfangreich: Seit mehr als zehn Jahren ist "Der Bunte-AWO-Laden" eine beliebte Anlaufstelle in Mitterteich. An diesem Samstag steht die Jubiläumsfeier an.

In der ehemaligen Metzgerei Amft in der Wiesauer Straße 20 öffnete der Laden am 1. Februar 2005 erstmals seine Türen. "Ihr macht dies alles für die Bürger eures Landkreises", sagte der damalige AWO-Bezirksvorsitzende Erich F. Schmid bei der kirchlichen Segnung.

"Ziel war es, den Menschen die Möglichkeit zu bieten, preiswert einzukaufen", betont die damalige AWO-Kreisgeschäftsführerin Hannelore Bienlein-Holl, die das Konzept erarbeitet hat. Gedacht habe man vor allem an Familien mit kleinem Geldbeutel, aber auch an Schnäppchenjäger und Flohmarktgänger. Gleichzeitig gebe es viele Menschen, die gerne Waren spenden: "Sie wollen das, woran oft jahrelang ihr Herz hing, nicht einfach wegwerfen, sondern einem guten Zweck zuführen."

Keine Konkurrenz

Das Angebot sei von Anfang an sehr groß gewesen. Es reicht von gut erhaltener Kleidung in allen Größen über Bett- und Tischwäsche, Spielsachen, Geschirr und Elektronikartikel bis hin zu Büchern. Zunehmender Beliebtheit erfreue sich auch der Gebrauchtmöbelverkauf. Dennoch habe die AWO zu keinem Zeitpunkt eine Konkurrenz zu den Fachgeschäften vor Ort schaffen wollen. Darauf hatte Kreisvorsitzender Erich Köllner schon beim Start des Projekts hingewiesen. Bürgermeister Roland Grillmeier sprach bei der Eröffnung des Ladens von einer "Bereicherung für die Stadt".

Weil der Laden im Laufe der Zeit aus allen Nähten platzte, war die Suche nach größeren Räumlichkeiten notwendig. Letztlich zog die Einrichtung in das nahe gelegene ehemalige Autohaus in der Wiesauer Straße 28 um. Erfreulich bewerten die Verantwortlichen, dass mit dem Laden innerhalb kürzester Zeit auch sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen worden seien.

Und nicht vergessen werden dürfe, dass mit dem Verkaufserlös alljährlich 25 Kindern eine Ferienfreizeit in Zwiesel ermöglicht wird. Laut Hannelore Bienlein-Holl kamen bislang 250 Kinder in den Genuss dieser kostenlosen Ferienaktionen. Dankbar ist die Arbeiterwohlfahrt auch dem Rotary-Club Stiftland, der diese Maßnahme von Beginn an mit unterstützt habe. Gleiches gilt für Doris Schneider, die seit vielen Jahren den Erlös aus Massage-Aktionen spendet und damit jeweils einem weiteren Kind die Teilnahme an der Ferienfreizeit ermöglicht.

Tag der offenen Tür

Alle Bürger haben am Samstag, 19. September, von 10 bis 16 Uhr die Möglichkeit, den Laden bei einem Tag der offenen Tür mit Schnäppchenverkauf kennenzulernen. Zuvor steht um 9.30 Uhr ein Festakt mit geladenen Gästen an.
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