Beitrag zu wertvollem Ortsbild

Langjährige Mitglieder zeichnete die Siedlergemeinschaft Mitterteich bei ihrer Jahresversammlung aus. Im Bild (sitzend, von links) Walter Fink, Manfred Heinrich, Hildegard Kilian und Herbert Meier sowie (stehend, von links) Bürgermeister Roland Grillmeier, Vorsitzender Josef Fennerl, Alfred Bernreuther, 2. Vorsitzender Walter Siller, Wolfgang Lenk, Wolfgang Kollarik, Werner Rudolf, Gerhard Hanke und Alexander Thoma. Als 500. Mitglied ließ sich nach der Versammlung 2. Bürgermeister Stefan Grillmeier (stehend
Lokales
Mitterteich
17.03.2015
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Die Mitgliederzahl der Siedlergemeinschaft Mitterteich war zwischenzeitlich unter die 500er-Marke gefallen, doch 2. Bürgermeister Stefan Grillmeier sorgte für Abhilfe: Kurz nach der Jahresversammlung ließ er sich als Jubiläumsmitglied aufnehmen.

Vor zwei Jahren hatte Vorsitzender Josef Fennerl noch von 510 Mitgliedern berichtet, vor vier Jahren waren es 517. Diesmal musste er ein Absinken unter die "magische Grenze" bekanntgeben, weshalb er sich später umso mehr freute, dass er Stefan Grillmeier als 500. Mitglied begrüßen konnte.

Bei der Versammlung im Siedlerheim, bei der auch Ehrungen im Mittelpunkt standen (siehe Kasten), erinnerte Josef Fennerl an eine Vielzahl von Veranstaltungen. Pech hatten die Siedler 2014 gleich mit drei Radtouren - alle seien regelrecht ins Wasser gefallen. Weiter verwies Fennerl auf Wanderungen, den Besuch auf der Landesgartenschau in Deggendorf und die erneut gut besuchte vorweihnachtliche Feier am Robert-Lindig-Platz. Gut angekommen seien ebenfalls zwei Zoiglabende im Vereinsheim und das Siedler-Zoiglfest im Rahmen des Musiksommers.

Zahlreiche Arbeitseinsätze

Für heuer kündigte Fennerl die Beteiligung am Mitterteicher Bürgerfest mit einem Kaffee- und Kuchenstand an. Sein Dank galt den "fleißigen Siedlerfrauen und -männern", ohne die diese Vielzahl an Veranstaltungen nicht möglich wäre. Die meisten Arbeitseinsätze im vergangenen Jahr leisteten Horst Robl, Fritz Gründl und Manfred Heinrich. Dieses Trio bezeichnete Josef Fennerl als beispielhaft. Weiter würdigte er die Raumpflegerinnen Hanne Gründl, Marga Hecht, Anita Robl und Hannelore Heinrich.

Fritz Gründl und Manfred Heinrich hätten wieder den Kinderspielplatz in der Wiesenstraße gepflegt, Vereinswirt Max Friedl sorge dafür, dass das Siedlerheim jeden Sonntagvormittag geöffnet sei und Schafkopf gespielt werden könne. Dankesworte gingen auch an Gerätewart Norbert Schiener. Abschließend wies Josef Fennerl auf den Zoiglabend am 18. April im Vereinsheim hin, Beginn 16 Uhr.

Bürgermeister Roland Grillmeier dankte den Siedlern für ihre Arbeit. "Gerade die Siedler leisten ihren Beitrag zu einem wertvollen Ortsbild, das noch in Ordnung ist." Der Verein nehme Hausbesitzern viel Arbeit ab, auf Ortsebene wie auch auf Kreisebene. Der Bürgermeister bat die Siedler um Verständnis, dass Baumaßnahmen an Straßen auch auf die Anlieger umgelegt werden müssen. "Vielleicht gibt es einmal einen anderen Weg. Aber ob das dann günstiger sein wird, wird sich zeigen." Grillmeier betonte, dass die Stadt bei Umlegungen auf die Bürger immer versuche, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Kurz ging Grillmeier auf die Leerstandsproblematik ein. Wenn Sanierungen nicht mehr in Frage kämmen, müssten Häuser eben auch mal abgerissen werden.

Abschließend erinnerte der Bürgermeister an den kürzlich verstorbenen Ehrenvorsitzenden Josef Stingl. "Wir haben mit ihm einen tollen Menschen verloren."
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