Birkigt hat Priorität

Lokales
Mitterteich
16.10.2014
0
0

Der Breitbandausbau im Mitterteicher Industriegebiet Birkigt ist mit dem Eingang zweier Angebote wieder einen Schritt näher gerückt. In anderen Ortsteilen müssen sich die Bürger aber noch gedulden.

Bürgermeister Roland Grillmeier informierte in der jüngsten Stadtratssitzung, dass die Angebote der Telekom und von Kabel Deutschland derzeit ausgewertet und geprüft würden. Der Stadt liege eine Zusage vor, dass der Ausbau mit einem Fördersatz von 90 Prozent bezuschusst werde. Eventuell, so Grillmeier, könnten auch andere Ortsteile gleich mit einbezogen werden.

Zügige Umsetzung

CSU-Sprecher Josef Schwägerl forderte eine zügige Umsetzung des Ausbaus. Weiter machte er darauf aufmerksam, dass es auch in Klein- und Großbüchlberg einen Bedarf an Breitbandanschlüssen gebe. Bürgermeister Grillmeier erwiderte, dass der Ausbau im Birkigt Priorität habe, danach kämen die weiteren Ortsteile an die Reihe.

Gerhard Greim (SPD) lobte die baulichen Veränderungen in der Karlsbader Straße, die zu einer Verlangsamung des Verkehrs geführt hätten. Er wollte deshalb wissen, ob Ähnliches nicht auch in anderen Siedlungsstraßen möglich wäre. Bürgermeister Grillmeier erinnerte daran, dass in nahezu allen Siedlungsstraßen Tempo 30 gelte. Es sei natürlich schwierig, alle Bereiche zu überwachen - allerdings bat er um Tipps, wo genau zu schnell gefahren werde. Dann könne man die Mitarbeiter der kommunalen Verkehrsüberwachung gezielt messen lassen.

Ernst Bayer (Freie Wähler) verwies auf frühere Messungen, die gezeigt hätten, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit in Siedlungsstraßen meist eingehalten werde. "Man schätzt das Tempo der Autofahrer oft verkehrt ein." Bürgermeister Grillmeier meinte dazu: "Jeder sollte mal auf sich selber schauen, ob er in den 30er-Zonen auch wirklich 30 fährt." Stefan Grillmeier (CSU) hatte einen Tipp parat: "Einfach die Autos auf beiden Seiten versetzt parken." Dadurch verlangsame sich der Verkehr. "Wir machen das in der Kohllohstraße so und es funktioniert."

Mehr Abfallkörbe

Sonja Gleißner (Freie Wähler) berichtete, dass viele Hundebesitzer auch die Hinterlassenschaften anderer Hunde mitnähmen. Sie bat zu prüfen, ob noch weitere Abfallkörbe aufgestellt werden können. "Ich kann nicht alle 50 Meter einen Abfallkorb aufstellen", antwortete Bürgermeister Grillmeier und bat um konkrete Tipps, wo neue Körbe sinnvoll seien.

Holger Paschedag (CSU) bat darum, dafür zu sorgen, dass der Parksheriff in der absoluten Halteverbotszone im Birkigt Strafzettel verteilt. Bürgermeister Grillmeier gab zu bedenken, dass dieser nicht bar abkassieren könne, auch nicht bei Fahrern aus dem Ausland.

Ernst Bayer fragte nach dem aktuellen Stand hinsichtlich der Zuschüsse für die Schaffung eines barrierefreien Marktplatzes. Bürgermeister Grillmeier kündigte für Sitzungen im November weitere Informationen und konkrete Zahlen dazu an.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9311)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.