Breitbandausbau im Gewerbegebiet unter Dach und Fach
Bewegung im Birkigt

Bürgermeister Roland Grillmeier, Christoph Bernik von der Telekom und der Breitbandpate der VG Mitterteich, Christian Pößl, (von rechts) informierten über den nun besiegelten Ausbau des Breitbandnetzes im Gewerbegebiet Birkigt. Die dortigen Betriebe - wie etwa im Hintergrund die Firma Hör - werden künftig von Bandbreiten von bis zu 200 Mbit/s profitieren. Bild: lnz
Lokales
Mitterteich
25.01.2015
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Das lange Warten hat schon in absehbarer Zeit ein Ende: Mit der Telekom als Partner sorgt die Stadt Mitterteich innerhalb von eineinhalb Jahren für den Ausbau des Breitbandnetzes im Industriegebiet Birkigt.

Weil in dem Gewerbegebiet lediglich Bandbreiten von 2 bis 10 Megabit pro Sekunde möglich sind, haben sich Betriebe immer wieder über Nachteile beklagt. Nachdem die Stadt rund fünf Jahre lang nach Möglichkeiten gesucht hatte, die Infrastruktur zu verbessern, ist der Ausbau nun unter Dach und Fach. Bürgermeister Roland Grillmeier und Christoph Bernik von der Telekom unterzeichneten Ende vergangener Woche den entsprechenden Vertrag.

Bis zu 200 Mbit/s

Zuvor hatte der Stadtrat der Telekom den Zuschlag erteilt. Das Unternehmen stattet das Gewerbegebiet mit Glasfaserleitungen aus, die bis zu den Gebäuden reichen. Dadurch werden Bandbreiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde möglich - das Zwanzigfache des heute maximal erreichbaren Werts. Auf einer Länge von drei Kilometern werden neue Rohre verlegt, hinzu kommt die Nutzung vorhandener Rohre.

Bürgermeister Grillmeier freut sich, dass mit der Telekom ein starker Partner gefunden worden sei. "Breitband ist ein wichtiger Standortfaktor", betont Roland Grillmeier und macht deutlich, dass ein schnelles Internet Unternehmen und Selbstständigen nicht nur bei ihrer Arbeit entscheidende Vorteile biete, sondern auch den Wert ihrer Immobilien steigere.

Eigenanteil bei 19 000 Euro

Die Gesamtkosten des Ausbaus belaufen sich auf rund 255 000 Euro, wobei die Stadt Mitterteich eine sogenannte Deckungslücke von circa 188 500 Euro tragen muss. Allerdings kann sie einen Fördersatz von 90 Prozent in Anspruch nehmen, wodurch der Eigenanteil auf knapp 19 000 Euro sinkt.

Laut Grillmeier ist mit Hilfe eines weiteren Förderverfahrens auch der Breitbandausbau in den bisher unterversorgten Ortsteilen vorgesehen. Dies solle noch vor Ende des Jahres 2017 bewerkstelligt werden.
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