Brenzlige Situationen beim Abbiegen: Bauausschuss reagiert auf Beschwerden
Verkehrsspiegel und Schraffur

Immer wieder komme es beim Abbiegen vom Mühlgrabenweg in die Dr.-Karl-Stingl-Straße zu brenzligen Situationen, wie es im Bauausschuss hieß. Problematisch sei, dass parkende Autos oft bis in den Einmündungsbereich hineinragten und so den Abbiegern die Sicht nähmen. Nun soll die Fünf-Meter-Zone vor der Ausfahrt schraffiert werden. Bild: lnz
Lokales
Mitterteich
11.12.2014
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Wiederholte Beschwerden von Bürgern haben dazu geführt, dass sich der Bauausschuss am Montag mit einigen Gefahrenstellen im Stadtgebiet befasste. Zu brenzligen Situationen komme es demnach immer wieder an der Einmündung der Dr.-Theobald-Schrems in die Großbüchlberger Straße. Bürgermeister Roland Grillmeier informierte, dass die Polizei hier einen Verkehrsspiegel befürworte. Johann Brandl (SPD) betonte, dass die Gefahr hauptsächlich von Fahrzeugen ausgehe, die wegen parkender Autos am Straßenrand auf die Gegenfahrbahn ausweichen müssten. Nach einer kurzen Diskussion beschloss das Gremium, an der Stelle einen Spiegel installieren zu lassen.

Ebenfalls mit Gefahren verbunden sei das Abbiegen vom Mühlgrabenweg in die Dr.-Karl-Stingl-Straße. Zu einer eingeschränkten Sicht komme es dort durch direkt an der Ausfahrt abgestellte Autos. Johann Brandl berichtete, dass häufig bis in den Einmündungsbereich hinein geparkt werde. Er regte an, die Fünf-Meter-Zone vor der Einmündung zu schraffieren, um gegen das Parken dort vorzugehen. Josef Schwägerl (CSU) bemerkte, dass man grundsätzlich nicht innerhalb von fünf Metern vor Kreuzungen parken dürfe - das sollte jeder Autofahrer wissen. Eine zusätzliche Maßnahme zu einer bestehenden Regel sehe er daher kritisch. "Wenn wir dort schraffieren, dann müssten wir es überall machen." Aus der Runde kamen Hinweise zu weiteren Stellen, wo die Fünf-Meter-Zone häufig zugeparkt werde, etwa beim Backhaus Kutzer an der Kreuzung Großbüchlberger Straße/Vorstadt.

Problematisch sei laut Bürgermeister Grillmeier, dass die Ausfahrt des Mühlgrabenwegs wegen der Pflasterung nicht gleich als solche zu erkennen sei. Am Ende einigte sich das Gremium darauf, den Bereich versuchsweise zu schraffieren zu lassen.
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