Die Bahamas stehen im Mittelpunkt des Weltgebetstages 2015 - Gottesdienst in Mitterteich
Paradies mit Problemen

Lokales
Mitterteich
04.03.2015
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Traumstrände, Korallenriffe, Lebensfreude sowie eine ethnische und konfessionelle Vielfalt: Das alles bieten die 700 Inseln der Bahamas. Der Inselstaat zwischen den USA, Kuba und Haiti ist bei Touristen ein beliebtes Ziel - aber das vermeintliche Paradies hat mit zahlreichen Problemen zu kämpfen: extreme Abhängigkeit vom Ausland, Arbeitslosigkeit und eine erschreckend hohe Gewalt gegen Frauen und Kinder. Die Sonnen- und Schattenseiten des Landes beleuchten Christinnen der Bahamas in ihrem Gottesdienst zum Weltgebetstag 2015. Rund um den Erdball wird dieser am Freitag, 6. März, in ökumenischen Gottesdiensten gefeiert.

Kollekte für Frauen

Im Zentrum des Gottesdienstes steht die Bibelstelle aus dem Johannesevangelium (13,1-17), in der Jesus seinen Jüngern die Füße wäscht. Hier werde für die bahamaischen Weltgebetstags-Frauen Gottes Liebe erfahrbar, wie es hieß. Gerade in einem von Armut und Gewalt geprägten Alltag brauche es tatkräftige Nächstenliebe auf den Spuren Jesu. Ein wichtiges Zeichen dafür sollen die Gottesdienst-Kollekten setzen, die Frauen und Mädchen weltweit unterstützen.

Der Weltgebetstag ist eine große, weltweite Basisbewegung christlicher Frauen. Der Gottesdienst zum Weltgebetstag wird jedes Jahr von Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen aus einem anderen Land vorbereitet. Jedes Jahr, immer am ersten Freitag im März, feiern diesen Gottesdienst dann Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche in rund 170 Ländern. In vielen Kirchengemeinden organisieren Frauen den Weltgebetstag, so auch in Mitterteich. Zur Tradition geworden ist inzwischen die gesangliche Begleitung durch den Frauenbundchor, unterstützt von Sängerinnen der evangelischen Schwestergemeinde. Auch das anschließende Beisammensein mit kulinarischen Kostproben sei nicht wegzudenken und werde von den Gottesdienstbesuchern gerne angenommen, schreibt die Pfarrei.

Alle Interessierten sind am Freitag, 6. März, um 19 Uhr, in der katholischen Pfarrkirche und anschließend im Pfarrhof willkommen.
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