Dorfmitte erhält neues Gesicht

Neu gestaltet wird im kommenden Jahr der Bereich rund um den Dorfanger in Pechofen. Auf die Anlieger kommen im Zuge der Dorferneuerung keine Kosten zu. Bild: jr
Lokales
Mitterteich
01.08.2015
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Neu präsentieren wird sich im kommenden Jahr die Pechofener Dorfmitte. Der Mitterteicher Stadtrat gab grünes Licht für die Einleitung der Dorferneuerung. Wie viele Maßnahmen aber letztlich umgesetzt werden, steht noch nicht fest.

In der jüngsten Stadtratssitzung teilte Bürgermeister Roland Grillmeier mit, dass noch heuer die konkreten Pläne erstellt werden und die Bauarbeiten 2016 starten. Die bisherige Grobplanung durch das Architekturbüro Gerhard Plaß sieht unter anderem die Sanierung des Löschteiches, die Erneuerung der Asphaltdecke rund um den Dorfanger sowie den Bau eines Multifunktionsgebäudes vor. Am Dorfeingang soll der Bereich rund um das Marterl aufgewertet werden, zudem werden die Dorfstraßen saniert.

Keine Kosten für Anlieger

Das Amt für Ländliche Entwicklung gehe von einem Fördervolumen in Höhe von 150 000 Euro aus. Weil die ersten Schätzungen der Gesamtkosten in Höhe von rund 430 000 Euro aber relativ hoch seien, sollen einige vorrangige Maßnahmen ausgewählt werden. Bürgermeister Grillmeier machte deutlich, dass für die Einwohner die Umgestaltung der Dorfmitte oberste Priorität habe. Ausdrücklich betonte er, dass im Zuge dieser Maßnahmen keine Kosten auf die Anlieger zukämen.

Weiter informierte der Bürgermeister, dass parallel zur Dorferneuerung auch der Kanal saniert werden soll, wobei die Kosten aber erst noch ermittelt werden müssten. Der Stadtrat war sich einig, dass das Amt für Ländliche Entwicklung das Verfahren zum Start der "einfachen Dorferneuerung" einleiten soll. Im Anschluss werde die Stadt die konkrete Entwurfsplanung beauftragen.

"Kreuzäcker"

Ein weiteres Thema war die Festlegung des Straßennamens im neuen Gewerbegebiet beim neuen Kreisverkehr, wo die BRK-Rettungswache entsteht. Angelika Müller (SPD) schlug Otto-Kilian-Straße vor, in Erinnerung an den verstorbenen früheren Bürgermeister. Roland Grillmeier zeigte sich skeptisch. Der Name eines früheren Bürgermeisters würde eher zu einer Siedlungsstraße passen. Am Ende folgte der Stadtrat einstimmig der Empfehlung von Josef Schwägerl (CSU), der in Anlehnung an die historische Bezeichnung für diesen Bereich den Namen "Kreuzäcker" ins Spiel gebracht hatte.
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