Feuerwehr in Feierstimmung

Durch einen unterkellerten Anbau hat die Mitterteicher Feuerwehr den akuten Platzmangel im Gerätehaus beseitigt. Es entstanden unter anderem zwei Stellplätze und im Obergeschoss ein großzügiger Jugendraum. Bild: jr
Lokales
Mitterteich
17.10.2014
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Fast drei Jahre lang hielt die Erweiterung des Gerätehauses die Feuerwehr Mitterteich auf Trab. Der Anbau, der dringend notwendig geworden war, bekommt an diesem Sonntag den kirchlichen Segen.

Die ständig wachsenden Anforderungen und der dadurch stetig vergrößerte Fuhrpark forderten ihren Tribut: Das im Jahr 1951 gebaute Feuerwehrgerätehaus im Herzen der Stadt war schlichtweg zu klein geworden und die Wehr musste handeln. Nach langen Vorbereitungen und Planungen begannen schließlich Ende 2012 die umfassenden Bauarbeiten.

Durch den Anbau auf einer Fläche von 11 mal 16 Metern konnten allen voran zwei neue Stellplätze geschaffen werden. Die acht Fahrzeuge, der Lader und insgesamt fünf Anfänger sind nun ordnungsgemäß untergebracht. Im Keller findet ein Teil der umfassenden Ausrüstung Platz, im Obergeschoss entstanden ein neuer Jugendraum für die 25-köpfige Nachwuchstruppe sowie Büros für Jugendwart Johannes Schmid und den Gruppenleiter.

Im Verbindungsbau zwischen dem alten und dem neuen Trakt ist nun das Büro von Kommandant Franz Bauernfeind untergebracht, neu gestaltet wurde auch der Dienstraum im Eingang des Gerätehauses. Nicht zuletzt hat die Wehr einen Lastenaufzug eingebaut, der die Arbeit der Truppe wesentlich erleichtert.

13 315 Arbeitsstunden

Die Kosten für Erweiterung, Umbau und Brandschutz beliefen sich auf 450 000 Euro, wobei die Stadt einen Zuschuss der Regierung der Oberpfalz in Höhe von 46 500 Euro erhielt. Kräftig mit angepackt haben zahlreiche Mitglieder der Wehr: Laut Kommandant Bauernfeind leisteten sie bislang 13 315 ehrenamtliche Arbeitsstunden.

Franz Bauernfeind ist glücklich über den Abschluss des Projekts. "Endlich hat alles seinen Platz, nichts steht mehr herum." Groß ist die Vorfreude auf die anstehende Feier: "Wir haben in den vergangenen drei Jahren genug gearbeitet, jetzt wird erstmal gefeiert." Der Festakt mit Einweihung beginnt am Sonntag um 14 Uhr. Nach der Segnung durch Kaplan Andreas Schinko und Pfarrer Martin Schlenk werden Landrat Wolfgang Lippert, Bürgermeister Roland Grillmeier und Kreisbrandrat Franz Arnold das Wort ergreifen. Im Anschluss informiert Kommandant Franz Bauernfeind ausführlich über die Arbeiten und gibt einen Rückblick. Danach gibt es Kaffee und Kuchen für die zahlreichen Mitglieder der Wehr, deren Familien, Förderer und die weiteren Gäste.
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