Figuren mit Anziehungskraft

Die musikalische Umrahmung der Vernissage übernahm die Waldsassenerin Alena Selch mit ihrer Gitarre.
Lokales
Mitterteich
19.05.2015
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Die Herzen vieler Goebel-Fans höher schlagen lässt die Sonderausstellung "Nina & Marco" mit mehr als 700 Exponaten (wir berichteten). Zur Eröffnung kam jetzt auch die Schöpferin der beliebten Figuren ins Mitterteicher Museum.

Julia E. Limpke aus Bonn modelliert Figuren bereits seit den 70er Jahren. Alle im Museum präsentierten Kreationen basieren auf ihren Skizzen. Von der Ausstellung zeigte sie sich tief bewegt. "Ich freue mich, dass ich künstlerisch wirken darf. Solange ich die Kraft dafür habe, werde ich das weiterhin tun." Als Motivation für ihre Tätigkeit nannte sie die Freude der Menschen, die durch das Betrachten der Figuren ausgelöst werde.

Teilerlös für guten Zweck

Bettina Jacob, die für die Firma Goebel im Bereich Marketing und Produktentwicklung tätig ist, berichtete von einer jahrzehntelangen Zusammenarbeit mit Julia E. Limpke. Dank zollte sie Maria Kunz vom Museumsteam für die enge Zusammenarbeit bei der Organisation der Ausstellung. Ein Teil des Verkaufserlöses jeder Figur gehe an die SOS-Kinderdörfer. Damit erfüllt Julia E. Limpke einen Wunsch ihres verstorbenen Sohnes, Kindern in aller Welt zu helfen. Bislang hätten dadurch bereits 1,2 Millionen Euro für bedürftige Kinder zur Verfügung gestellt werden können, wie Bettina Jacob betonte.

Bürgermeister Roland Grillmeier erinnerte daran, dass Goebel-Figuren fast jeder kenne. Vielen Menschen begegneten diese in nahezu allen Lebenslagen. Mit dem Betrachten der herrlichen Figuren ließen sich viele Erinnerungen verbinden. "Mitterteich war früher eine Porzellanstadt, da passen Goebel-Figuren hervorragend her", so Grillmeier weiter. Er zeigte sich überzeugt, dass die Präsentation ihre Anziehungskraft nicht verfehlen werde.

Roland Grillmeier bedankte sich bei Julia E. Limpke und Bettina Jacob mit einem flüssigen Gruß aus dem Rathaus und würdigte auch das Museumsteam für die immensen Vorbereitungen. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 2. August zu den üblichen Öffnungszeiten des Museums: Dienstag bis Freitag jeweils von 9 bis 17 Uhr, samstags von 9 bis 12 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr. (Bericht über Museumstag folgt)
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