Geld für Nutzung von Flächen

BBV-Obmann Ely Eibisch (rechts) und Geschäftsführer Ulrich Härtl diskutieren mit Andreas Höreth (links) von der Firma "TenneT". Die Landwirte erwartet eine Ausgleichszahlung, wenn für die Stromleitung ihre Flächen benötigt werden. Bild: jr
Lokales
Mitterteich
04.10.2014
0
0

Der Netzbetreiber "TenneT" will die zentrale Stromleitung für Nord- und Ostbayern aufrüsten. Am Mittwoch ließen sich im Josefsheim etwa 100 Bürger die Einzelheiten erläutern. Landwirten bereitet das Vorhaben allerdings etwas Kopfweh.

Beim einzigen "Bürgerinformationsmarkt" im Landkreis Tirschenreuth beantworteten zehn Mitarbeiter des Unternehmens aus Bayreuth die Fragen. Ina Haffke erläuterte die Details der 185 Kilometer langen Strecke von Redwitz bis Schwandorf. Baubeginn könnte 2018 sein, 2020 wäre der Anschluss ans Netz vorgesehen.

Nach den bisherigen Planungen sind im Landkreis besonders der Markt Konnersreuth und die Stadt Mitterteich betroffen. Wohngebiete von der Trassenführung wären nicht beeinträchtigt, hieß es. Den Planungen zufolge soll 65 Meter links oder rechts der bisherigen Leitung eine neue Leitung gebaut werden. Auch nach Alternativen werde gesucht.

Verhandlungen am Anfang

Bürgermeister Roland Grillmeier und Mitglieder des Stadtrats informierten sich vor Ort über die geplante Trassenführung und die möglichen Einschnitte. Gekommen waren auch Vertreter des Bauernverbandes, mit Obmann Ely Eibisch und BBV-Geschäftsführer Ulrich Härtl. Sie vertraten die Interessen der Landwirte. Eibisch wie auch Härtl beäugten die Pläne mit gewissen Kopf- und Magenschmerzen. "TenneT" deutete gegenüber den Landwirten Ausgleichszahlung an; allerdings stünden die Verhandlungen erst am Anfang.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9309)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.