Gruseln bei Kerzenlicht

Spannende Gruselgeschichten hörten jeweils 20 Kinder an zwei Terminen im Keller des Mehrgenerationenhauses. Bild: hfz
Lokales
Mitterteich
16.09.2015
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Der Zoiglkeller des Mehrgenerationenhauses bot die optimale Kulisse: Bei Kerzenschein lauschten dort 40 Kinder gruseligen Geschichten.

Zweimal führte der Seniorenbeirat jeweils 20 Mädchen und Buben hinab in das alte Gemäuer. Vorsitzende Anja Dubrowski hieß die Kinder zu den beiden Ferienprogramm-Aktionen willkommen und las auch die erste Geschichte vor. Dabei ging es um eine "Nebelfrau", die an der Stelle, wo sie Menschen berührt, einen bleibenden weißen Fleck hinterlässt.

Zwei andere Geschichten handelten von einem Drachen, der sich im Fenster verfängt, und einem kleinen Gespenst, das nur bei Tageslicht wachsen kann. Ernst Bayer erzählte daraufhin von einem Müller, der in einem See ertrunken war und seitdem ruhelos herumwandern muss. Überall, wo dieser auftaucht, hinterlässt er Mehlspuren. Weiter hörten die Kinder einmal von einem kitzligen und einmal von einem bissigen Vampir.

Als letzte Vorleserin war Ingrid Bayer an der Reihe. Ihre Geschichten drehten sich um eine Mutprobe in einer verlassenen Villa, einer unheimlichen Begebenheit bei einem Pfadfinder-Zeltlager und einem verunglückten jungen Mädchen, das immer am Sterbetag erscheint. Die Kinder, die wie gebannt zugehört hatten, waren sich am Ende einig, auch im nächsten Jahr wieder im dunklen MGH-Keller dabei sein zu wollen.
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