Gut vorbereitet für den Fall der Fälle

Lokales
Mitterteich
26.05.2015
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"Welche Nummer?", fragt BRK-Kursleiter Richard Wagner. "112", rufen die 15 Teilnehmer im Chor. "Und was tut einem Verletzten gut?", will Wagner weiter wissen. Ja, genau: "Mit ihm reden, fragen, wie es geht, wo es weh tut, trösten und versichern, dass man für ihn da ist." Wie sie einen Notruf absetzen und einen Verletzten versorgen, das alles lernen die Bewohner der Wohngemeinschaft St. Benedikt am Bienapfel im Erste-Hilfe-Kurs des BRK. Konzentriert arbeiten sie mit, denn sie möchten im Notfall helfen können. "Es kann ja auch einmal sein, dass einer Erzieherin etwas passiert oder sie ohnmächtig wird", hatten sich die Bewohner der Wohngemeinschaft der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg in Mitterteich überlegt. So entstand ihr Wunsch, sich für solche Fälle mit einem Erste-Hilfe-Kurs gut zu rüsten. Der Bewohnerrat hat sich damit an Einrichtungsleiterin Elke Bauer gewendet. Sie war für die Idee gleich zu haben und fand beim BRK-Kreisverband Tirschenreuth in Ausbildungsleiter Richard Wagner den richtigen Mann.

Die 15 jungen Leute im Alter zwischen 20 und 55 Jahren, die alle in der Stiftlandwerkstätte St. Elisabeth arbeiten, profitieren vom Unterrichtsstil des Ausbildungsleiters. Er wiederholt alle Inhalte mehrmals, damit sich das Erlernte verfestigt. Im Rollenspiel zeigt er, wie man einen Verletzten direkt anspricht, lagert und zudeckt. Das üben die Teilnehmer. Sie sind mit Eifer dabei, lernen einen Fingerkuppenverband anzulegen, jemand in die stabile Seitenlage zu bringen, die Mund-zu-Mund-Beatmung und die Herz-Lungen-Wiederbelebung.
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