Häppchen bringen Appetit auf mehr

Die Stars aus "Ein Sommernachtstraum" - Claudia Wenzel und Rüdiger Joswig. Beide sind aus der früheren DDR und erzählten dem Mitterteicher Publikum, wie sie den Fall der Mauer erlebten. Bild: jr
Lokales
Mitterteich
18.06.2015
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125-jähriges Bestehen feiern heuer die Luisenburg-Festspiele. Das Programm im Jubiläumsjahr ist jetzt in der Grundschule-Aula mit kurzen Szenen aus den Stücken vorgestellt worden.

Intendant Michael Lerchenberg erinnerte daran, dass die Festspiele mit jährlich 137 000 Besuchern die größten und ältesten Open-Air-Spiele der Neuzeit sind. "Mittlerweile sind wir auch die erfolgreichsten und größten im deutschsprachigen Raum." Lerchenberg verwies auf ein im Buch- und Kunstverlag Oberpfalz erscheinendes Jubiläumsbuch.

"Wikinger" zum Auftakt

Der Intendant wünschte sich, dass die Besucher heuer beim Besuch der Festspiele sprichwörtlich "die Qual der Wahl" haben. "Oder Sie kommen gleich zu allen Stücken." Die Festspielsaison ist bereits eröffnet mit dem Familienstück "Der kleine Wikinger". Die anwesenden Hauptdarsteller Ferdinand Schmidt-Modrow (Aoki), Gerd Lohmeyer (Erik der Große) und Katherina Sattler spielten eine Szene aus dem Stück.

Eröffnet wird die Festspielsaison am Freitag, 26. Juni, mit der Komödie "Ein Sommernachtstraum" von William Shakespeare. Das Stück sei das am meisten gespielte auf der Luisenburg. In Mitterteich mit dabei waren Michael Kargus als quirliger Waldgeist Puck und die Hauptdarsteller Rüdiger Joswig (Theseus/Oberon) und Claudia Wenzel (Hippolyta/Titania). Beide Fernsehstars sind auch privat ein Paar.

Das Musicals "Cabaret" wird am Freitag, 3. Juli, Premiere feiern. Zu Gast waren Musicalstar Anna Montanaro, die bereits in London und New York mit ihren Auftritten für Furore sorgte, sowie April Hailer und Norbert Heckner.

"Brandner" zum Abschluss

Zum Abschluss gab es noch einen Sprung in das bayerische Volksstück "Der Brandner Kasper und sein ewig Leben". Premiere ist am Donnerstag, 16. Juli. In der Titelrolle Alfred Schedl und Michael Lerchenberg. Lerchenberg verhehlte nicht, dass er vor lauter Arbeit noch nicht dazu kam, seinen Text zu lernen. "Aber des wird scho no", beruhigte er seine Fans um auch gleich eine lustige Schnaps-Szene mit Alfred Schedl zum Besten zu geben. "Der Brandner Kasper ist unser Geburtstagsgeschenk an unser Publikum", sagte Lerchenberg. Zuletzt warb Gerd Lohmeyer noch für das Stück "Es gibt keine Sünde im Süden des Herzens", das er gemeinsam mit Billie Zöckler aufführt. Premiere ist am 24. Juli im Museumshof. (Weiterer Bericht)
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