Lockere Runde statt Festakt

Die Gründungsmitglieder der SV-Sparte Tennis versammelten sich am Jubiläumsabend zu einem Erinnerungsfoto. Mit im Bild Spartenleiter Wolfgang Kolb (links) und SV-Vorsitzender Roland Eckert (Dritter von links). Bild: hfz
Lokales
Mitterteich
14.10.2014
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Auf eine lange Festveranstaltung mit Reden und Ehrennadeln hatte die Tennis-Sparte des SV Mitterteich zum 40-jährigen Bestehen bewusst verzichtet. Stattdessen erlebten die Mitglieder in lockerer Runde einen äußerst kurzweiligen Jubiläumsabend.

Das Vorstandsteam hatte die Mitglieder zum Saisonabschluss zum Gansessen ins Clubhaus eingeladen. Dabei nutzte es die Gelegenheit zu einem Rückblick auf die Anfänge und die vergangenen vier Jahrzehnte. Das Interesse war so groß, dass im Vereinsheim kein Platz frei blieb. "Allen war der gemeinsame Blick auf das viel wichtiger, was miteinander in 40 Jahren gearbeitet und erreicht wurde", hieß es vonseiten der Verantwortlichen zur Entscheidung gegen einen offiziellen Festakt.

Abteilungsleiter Wolfgang Kolb begrüßte unter anderem ein gutes Dutzend Gründungsmitglieder sowie den SV-Vorsitzenden Roland Eckert und den dritten Vorsitzenden Karl Holub. Besonders erfreut zeigte sich Kolb über die Anwesenheit von Anna Krämer, Witwe des damaligen Initiators und früheren SV-Vorsitzenden Dr. Oswald Krämer, sowie die Anwesenheit von Hildegard Güntner, Ehefrau des verstorbenen Gründungs-Spartenleiters Martin Güntner.

Spontane Beiträge

Mit Hilfe von Bildern und Filmen ließen die Verantwortlichen der Sparte die Mitterteicher Tennisgeschichte Revue passieren. Die Altersspanne im Publikum ging über vier Generationen hinweg und reichte von 12 bis 89 Jahren. Vorstandsmitglied Friedrich Wölfl kommentierte mit launigen Worten und unterhaltsamen Episoden aus den vergangenen vier Jahrzehnten. Eine kurzweilige Note erhielt der Abend durch viele spontane Beiträge, amüsante Zwischenrufe und Erinnerungen aus dem Publikum zu mitunter skurrilen Geschichten und Vorfällen bei Festen, geselligen Abenden, Turnieren oder bei der ehrenamtlichen Arbeit.

Wiederholt betont wurden dabei der starke Zusammenhalt eines "harten Kerns von Tennis-Verrückten" bis heute sowie die wohlwollende Unterstützung durch viele Mitglieder und Freunde des Sports, selbst wenn diese längst nicht mehr selbst den Schläger schwingen.
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