Mit Liebe zum Detail

Bürgermeister Roland Grillmeier (rechts) eröffnete die Sonderausstellung "Holz und Leinwand", die noch bis zum 25. Oktober läuft. Bild: jr
Lokales
Mitterteich
27.09.2015
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"Diese Ausstellung macht neugierig. Das ist Kunst made in Mitterteich", freute sich Bürgermeister Roland Grillmeier bei der Eröffnung. 30 Schnitzer und 17 Maler stellen im Mitterteicher Museum aus.

Bereits die Ausstellungseröffnung am Freitag stieß auf große Resonanz. Die Sonderausstellung "Holz und Leinwand" findet anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Mitterteicher Schnitzer und des Malkreises statt. Zu sehen sind die eindrucksvollen Werke bis zum 25. Oktober zu den üblichen Öffnungszeiten des Museums. Musikalisch wurde die Vernissage von der Stubenmusik Burger umrahmt.

Bürgermeister Roland Grillmeier lobte gleich zu Beginn seiner Rede den Neuen Tag, den er als treuen Partner des Museums bezeichnete. Grillmeiers Glückwunsch galt den Schnitzern und dem Malkreis, die sich vor 25 Jahren neu formierten. "Ich danke beiden Gruppen für ihr ehrenamtliches Engagement. Beide erfüllen unser Museum mit Leben. Ihre Arbeit ist sehr publikumswirksam." Dank zollte er beiden Organisationen auch dafür, dass sie die Jugend "mitnehmen".

Werbeträger

"Ihr betreibt euer Hobby in der Gemeinschaft. Dies ist nicht selbstverständlich." Grillmeier erinnerte daran, dass im kommenden Jahr "500 Jahre Markt Mitterteich" gefeiert werde. Viele Veranstaltungen dazu seien schon geplant. "Ich hoffe, dass auch Schnitzer und Maler die Veranstaltungsreihe bereichern." Abschließend sagte der Bürgermeister: "Schnitzer und Malkreis sind Werbeträger unserer Stadt. Machen Sie so weiter."

Peter Dotzauer, Sprecher der Mitterteicher Schnitzer, blickte kurz auf die Zeit vor 25 Jahren zurück, als Fritz Burger die Mitterteicher Schnitzer "aus der Taufe hob". "Und heute musiziert die Stubenmusi Burger zu unserer Eröffnung", freute sich Dotzauer über die Verbindungen. Sein Dank galt der Stadt für das Überlassen der wunderbaren Räume im Museum. "Hier lässt es sich gut arbeiten." In der Mitterteicher Schnitzgruppe wirken nicht nur Akteure aus Mitterteich, sondern aus dem gesamten Stiftland mit.

"Wer schnitzen will, muss das Detail lieben", wusste Dotzauer, der für sich in Anspruch nahm, dass er dabei zur Ruhe kommt. Erfreulich entwickle sich die Nachwuchsarbeit. In der Gruppe wirken schon zwölf junge Schnitzer. Dotzauer hob hervor: "Wir können nicht nur Krippen schnitzen." Dabei verwies er auf die herausragenden Arbeiten, die bei der Sonderausstellung zu sehen sind. Abschließend betonte Peter Dotzauer, dass sich Schnitzer und Maler gut ergänzen, "wie diese Ausstellung auch nach außen hin sichtbar macht". Durch die Bilderausstellung würden die Arbeiten der Schnitzer lebendiger. Zu sehen seien ausschließlich Unikate. Dank galt dem Museumsteam für die herausragende Unterstützung. Adolf Gold ergänzte noch, dass auch Karl Ockl und Gudrun Spachtholz zum Schnitzerteam gehören. Sie waren im Vorbericht zur Ausstellung nicht genannt worden. "Beide sind Stützen unserer Gruppe."

Mit einem Gedicht von Eugen Roth bereicherte Hans-Günther Pietschmann, künstlerischer Leiter des Malkreises, die Vernissage. Er wünschte der Ausstellung viele Besucher und den Betrachtern bleibende Eindrücke.
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