Pfadfinder trotzen der Hitze

Trotz der Strapazen bereitete die zwölftägige Stammes-Trophy den 52 Teilnehmern der Pfadfinderschaft St. Georg großen Spaß. Bild: jr
Lokales
Mitterteich
21.08.2015
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Schwüle Hitze kennzeichnete die zwölftägige Stammes-Trophy der Pfadfinderschaft St. Georg. Doch die ungünstigen Bedingungen hielten die 52 Teilnehmer nicht davon ab, die Strecke vom Großen Arber bis nach Mitterteich ausschließlich zu Fuß und auf dem Fahrrad zurückzulegen.

Es war das erste Mal, dass die Mitterteicher Pfadfinder eine solche Aktion durchführten. Neben zahlreichen Kindern waren auch einige Eltern und Betreuer dabei. Per Bus ging es nach Sommerau beim Großen Arber, wo der Startschuss fiel. Zu den Stationen auf der 230 Kilometer langen Route zählten Reitenberg, Blaibach, Cham, Roding, Nittenau, der Steinberger See, Perschen und Weiden. Die längste Etappe betrug 45 Kilometer.

An allen Tagen standen neben den Fußmärschen verschiedene Wettkämpfe auf dem Programm. Täglich wurden Viererteams neu ausgelost, um für Chancengleichheit zu sorgen. Es gab unter anderem Wikingerspiele, Kanurennen und ein Asphaltstockschießen, zudem mussten die Pfadfinder ihre Sinne beim Schmecken und Riechen von Nahrungsmitteln testen. Gewinner war am Ende Felix Nerlich vor Matthias Hecht und Simon Jacobey. Sie erhielten für die Anstrengungen jeweils kleine Preise. Besonders gut kamen neben den Kanufahrten die Lagerfeuerabende und das Wasserskifahren auf dem Steinberger See an. Voll auf ihre Kosten kamen auch die Radfahrer. Das Wecken erfolgte jeweils um 7 Uhr morgens, Nachtruhe herrschte ab 22 Uhr.

Die letzte Nacht verbrachten die Pfadfinder im Mitterteicher Freibad. Daran schloss sich ein feierlicher Gottesdienst mit Kaplan Andreas Schinko an. Die beiden Vorsitzenden Stefanie Helgert und Julia Artmann hatten die Leitung während der Tour an Matthias Landstorfer übergeben, der auch federführend Organisation und Gestaltung übernommen hatte. Kräftig engagiert haben sich auch das Serviceteam mit Matthias Doß und Daniel Käs sowie das Küchenteam mit Sabine Landstorfer und Sven Schindler, das für die Verpflegung sorgte. Michael Wölfl vom Roten Kreuz stand bereit, um falls nötig Erste Hilfe zu leisten. Abschließend dankte Stefanie Helgert der Stadt Mitterteich für die Überlassung des Freibades sowie dem Roten Kreuz für die Unterstützung. Weiter würdigte sie die Pfarrei St. Jakob und den Stamm St. Jakob, die mit ihren Spenden die zwölf erlebnisreichen Tage erst möglich gemacht hätten.
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