SV will überraschen

Der Mitterteicher Matthias Männl (rechts) muss mit seiner Truppe gegen den Tabellenzweiten Ruhmannsfelden mächtig Gas geben, wenn der SV etwas holen will. Bild: cy
Lokales
Mitterteich
01.10.2014
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Es läuft momentan nicht so gut beim SV Mitterteich. Seit vier Spielen ist der Landesligist ohne Sieg. Ob es am Freitag eine Wende gibt, ist fraglich. Schließlich ist der nächste Gegner Tabellenzweiter.

Mitterteich. (cy) Das Team von Trainer Reinhold Schlecht, einst Spitzenreiter, hat das ruhige Fahrwasser der Landesliga Mitte inzwischen verlassen. Es steht mit 21 Punkten zwar noch auf Platz acht, braucht aber endlich wieder einen Dreier, wenn es nicht im zweistelligen Tabellenbereich verschwinden möchte. Aber das wird nicht so einfach, denn am Freitag, 3. Oktober, 15 Uhr, gastiert der Tabellenzweite SpVgg Ruhmannsfelden in Mitterteich. Die Gäste sind auf Grund ihrer Platzierung der Favorit. Der Gastgeber hat personelle Probleme, will aber für eine Überraschung sorgen. Die magere Ausbeute von lediglich einem Zähler aus vier Prüfungen, ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass im Offensivbereich der Stiftländer zur Zeit Lücken klaffen, die nicht geschlossen werden können.

Nedbaly vermisst

Der Ausfall von Routinier Frantisek Nedbaly wiegt schwerer als gedacht. Er wird an vorderster Front und bei Bedarf in der Abwehr schmerzlich vermisst. Dass Christian Weiß sowie Markus Broschik nicht dabei sind, vervollständigt die augenblickliche personelle Misere. Maximilian Berek hatte jüngst Fortschritte gemacht, aber einen Rückschlag erlitten und fällt erneut aus. "Diese Verluste haben sich äußerst nachteilig bemerkbar gemacht. Unser Kader ist eben doch nicht so üppig besetzt, wie gedacht", stellte Coach Schlecht bereits vor einiger Zeit treffend fest. Dennoch überwiegt bei ihm der Optimismus. Die Vorstellung seiner Akteure beim 1:3 in Waldkirchen bezeichnete er als brauchbar.

"Wir hatten Möglichkeiten, haben taktisch gut gespielt, aber ein Sonntagsschuss kurz vor der Pause hat alles zerstört", so der Mitterteicher Trainer. "Wir haben im Moment eine schwierige Phase. Wenn die Mannschaft aber weiter so auftritt wie bisher, dann wird sie für ihren Willen und ihr Engagement auch wieder belohnt. Obwohl uns das Glück seit einiger Zeit abhanden gekommen ist, müssen wir nach wie vor Gas geben", betonte Schlecht.

Mit Blick auf die Tabellensituation sagte er: "Wichtig ist der Abstand zu den gefährlichen Plätzen. Wir müssen aufpassen und endlich den Negativtrend durchbrechen." Angst haben die Platzherren vor dem im Moment offensivstärksten Team der Liga überhaupt nicht. In Sachen Vergleich mit Ruhmannsfelden steht ein 3:2-Sieg des SVM und ein 2:2 zu Buche. Zu einem Lotteriespiel ist bei der Landesligatruppe diesmal die Besetzung der Auswechselbank geworden, denn die zweite Mannschaft spielt anschließend zu Hause gegen Kondrau.

Vorige Saison Probleme

Kontrahent Ruhmannsfelden belegt derzeit den zweiten Tabellenplatz. Ganz anders vorige Saison. Da musste die von Rudi Damberger trainierte Mannschaft lange um den Klassenerhalt bangen. Um so erstaunlicher ist das bis dato so vorzügliche Abschneiden der Spielvereinigung, denn es gab keine spektakulären personellen Klimmzüge. Neun Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen bei 41:16 Treffern (bester Angriff) sowie 29 Punkten, können als respektabel bezeichnet werden.

Das Mitterteicher Aufgebot: Eckert (Scharnagl), Bächer, Zettl, Göhlert, Bauer, Männl, Müller, Ryba, Hösl, Jakob, Meisel, Stilp, Pirner.
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