Trassen-Projekt: Befürchtungen in Mitterteich

Trassen-Projekt: Befürchtungen in Mitterteich (lnz) Wie geht es weiter mit den Stromtrassen-Planungen? CSU-Fraktionssprecher Josef Schwägerl warnte jetzt im Stadtrat davor, dass die umstrittene Gleichstromtrasse letztlich doch vor der Mitterteicher Haustür landen könnte. Dabei verwies er auf einen Zeitungsbericht, wonach Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer einen Kompromiss vorgeschlagen habe - so wäre die Umsetzung des Projekts entlang bestehender Wechse
Lokales
Mitterteich
07.03.2015
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Wie geht es weiter mit den Stromtrassen-Planungen? CSU-Fraktionssprecher Josef Schwägerl warnte jetzt im Stadtrat davor, dass die umstrittene Gleichstromtrasse letztlich doch vor der Mitterteicher Haustür landen könnte. Dabei verwies er auf einen Zeitungsbericht, wonach Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer einen Kompromiss vorgeschlagen habe - so wäre die Umsetzung des Projekts entlang bestehender Wechselstromtrassen denkbar. Und eine solche führt bekanntlich an der A 93 (Bild) entlang. "Ich habe schon damals gesagt, dass wir für die Alternativtrasse infrage kommen", betonte Schwägerl und verwies auf zurückliegende Debatten um eine Trasse durch das Fichtelgebirge. "Ich hoffe, dass die Solidarität der anderen in dem Fall genauso groß wäre wie unsere war", so Schwägerl. Bürgermeister Roland Grillmeier sah die Entwicklung eher gelassen, derartige Ideen seien nicht neu. "Man kann solche Trassen nicht einfach nebeneinander hinstellen", erklärte Grillmeier. So gelte etwa ein Mindestabstand von 60 Metern. "Eine Trasse entlang der A 9 wäre die kürzere", gab er weiter zu bedenken. Außerdem sei nun auch eine Erdverkabelung entlang von Ortschaften im Gespräch. Bild: lnz
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