Viel Lob für Nachwuchs der Mitterteicher Feuerwehr - Pfingstzeltlager mit Freunden aus Polen
Jugendtruppe mit besten Voraussetzungen

Lokales
Mitterteich
03.01.2015
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Beste Voraussetzungen für ihre künftige Arbeit habe die Nachwuchstruppe der Feuerwehr Mitterteich - dies betonte Jugendwart Johannes Schmid bei der Jahresversammlung. Der Grund sei, dass durch die Gerätehaus-Erweiterung ein eigener Jugendraum zur Verfügung stehe, der vielfältige Verwendung finde.

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Johannes Schmid freute sich zwar über drei weitere Neuaufnahmen, zeigte sich aber etwas besorgt, weil in diesem Jahr acht Jugendliche der insgesamt 22 Mitglieder starken Truppe zu den Erwachsenen wechseln. Dies bedeute, dass man wieder verstärkt auf Nachwuchssuche gehen müsse, so Schmid. In seinem Rückblick erinnerte der Jugendwart an zahlreiche Unterrichtseinheiten und zehn Übungen. Schwerpunkt der Ausbildung sei die Gerätekunde gewesen. Weiter verwies Schmid auf Besuche bei der Polizei in Waldsassen und beim THW in Weiden, eine Rama-Dama-Aktion mit den Pfadfindern, ein Menschenkickerturnier sowie ein mehrtägiges Zeltlager in Ledziny (Polen). Bei einer Veranstaltung im Rahmen des Ferienprogramms wurden laut Schmid 44 Kinder betreut.

Höhepunkt aus kameradschaftlicher Sicht sei eine 24-Stunden-Schicht mit einer Vielzahl von Einsätzen und Szenarien gewesen. Für 2015 kündigte Johannes Schmid ein Pfingstzeltlager in Mitterteich an. Erwartet würden dazu auch wieder Gäste aus Ledziny. Außerdem werde sich die Wehr wieder an einer Reihe von Wettbewerben beteiligen.

Zusammenarbeit wichtig

Jugendbeauftragter Reiner Summer zeigte sich von der Arbeit der Nachwuchstruppe beeindruckt. Als richtig und wichtig stufte er die Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz bei der 24-Stunden-Schicht ein. "Kirchturmdenken hat bei den Rettungskräften keinen Platz", sagte Summer. "Denn nur gemeinsam lassen sich die Aufgaben bewältigen". Den Dank des Feuerwehrvereins überbrachte 2. Vorsitzender Christian Grillmeier, der betonte: "Ohne die Jugend wäre die Vereinsarbeit schwieriger." Kommandant Franz Bauernfeind erinnerte an die unzähligen Arbeitsstunden im Zuge der Gerätehaus-Erweiterung. Ausdrücklich dankte er den Jugendlichen, die stets mit angepackt hätten.

Kreisbrandrat Franz Arnold machte deutlich, dass die Feuerwehr ihre Arbeit nur leisten könne, wenn auch der Nachwuchs dahinterstehe. Er bat die Jugendlichen um Geduld sowie viel Trainingseinsatz. Nur so könnten sie sich das benötigte Wissen aneignen. "Bei unseren High-Tech-Fahrzeugen muss jeder Handgriff sitzen", sagte Arnold. "Bei einem Einsatz zählt jede Minute."
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