Weiter auf Expansionskurs

Die Produktionshalle von Metallbau Forster auf dem Gelände der ehemaligen Porzellanfabrik wird in Kürze um eine Ladehalle erweitert. Der Anschluss erfolgt auf der Seite zur Hauptstraße hin, wo noch genug Platz vorhanden ist (Bild). Damit müssen die großen Auflieger künftig nicht mehr im Freien beladen werden, wie Seniorchef Wilhelm Forster erklärt. Bild: lnz
Lokales
Mitterteich
21.10.2014
2
0

Auf Wachstum setzt auch weiterhin Metallbau Forster in Mitterteich: Nach dem Kauf eines neuen Laserschneiders im Sommer steht in Kürze der Bau einer Ladehalle an.

Entstehen soll das Gebäude mit einer Grundfläche von 15 mal 30 Metern auf dem Gelände der ehemaligen Porzellanfabrik an der Tirschenreuther Straße, wo das Unternehmen seit mehr als fünf Jahren seinen Sitz hat und auch den Großteil der Produktion unterhält. "Bis Weihnachten soll die Halle fertig sein", betont Seniorchef Wilhelm Forster, der nach wie vor gemeinsam mit Sohn Christian die Geschäfte führt. Der Mitterteicher Bauausschuss gab in der vergangenen Woche bereits grünes Licht, allein die Genehmigung des Landratsamtes steht noch aus. Sobald diese eintrifft, sollen die Arbeiten beginnen.

Das neue Gebäude, das zur Hauptstraße hin direkt an die bestehende Produktionshalle angeschlossen wird, soll vor allem in den Wintermonaten und bei Regen das Beladen der großen Auflieger erleichtern. "Die Lastwagen können dann komplett hineinfahren", erklärt Forster. Bisher geht das Beladen der Lkws mit den laut Forster "immer größer werdenden Elementen" unter freiem Himmel über die Bühne.

1,2 Millionen Euro

Rund 300 000 Euro steckt das Unternehmen in den Neubau, wie Wilhelm Forster auf Nachfrage informiert. Damit steigt die Investitionssumme in diesem Jahr bereits auf etwa 1,2 Millionen Euro. Denn im August habe man am Standort im Birkigt einen neuen, rund 900 000 Euro teuren Laserschneider in Betrieb genommen, wie der Seniorchef fast beiläufig erzählt. Erst 2013 hatte die Firma für den Einsatz am Hauptsitz ein neues Bearbeitungszentrum für 450 000 Euro angeschafft.

Mit der stetig gestiegenen Nachfrage nach den präzise gefertigten Metallelementen und immer größeren Aufträgen kletterte die Zahl der Mitarbeiter auf inzwischen 105. Vor zwei Jahren war es noch 20 weniger gewesen. Den Umsatz für das laufende Jahr beziffert der Seniorchef auf bis zu 14 Millionen Euro.

Zum Einsatz kommen Fenster, Türen, Fassaden und andere Erzeugnisse laut Wilhelm Forster bei Bauprojekten in ganz Deutschland, "von Starnberg bis Hamburg".
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9310)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.