Zentrale Drehscheibe der Stadt

Sie informierten über die Übernahme des Mehrgenerationenhaus durch die Arbeiterwohlfahrt (von rechts): Bürgermeister Roland Grillmeier, AWO-Geschäftsführerin Angelika Würner, die künftige MGH-Leiterin Gudrun Brill, die jetzige und künftige Marktcaféleiterin Karin Buchmann und AWO-Kreisvorsitzender Erich Köllner. Bild: jr
Lokales
Mitterteich
13.12.2014
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Wechsel im Mitterteicher Mehrgenerationenhaus: Zum 1. Januar 2015 löst die Arbeiterwohlfahrt die gfi Marktredwitz als Träger ab. Mehrere Neuerungen sollen die Einrichtung noch attraktiver machen.

"Wir stellen uns den Herausforderungen und wollen unser Mehrgenerationenhaus neu ausrichten", erklärte Bürgermeister Roland Grillmeier bei der Vorstellung des neuen Partners. Dass die Stadt nach dem Auslaufen des Vertrags mit der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) künftig auf die AWO setze, begründete Grillmeier unter anderem mit dem bereits vorhandenen vielfältigen sozialen Engagement des Verbandes und kürzeren Wegen.

Verlässlicher Partner

"Die AWO ist ein verlässlicher Partner", betonte der Bürgermeister. "Ich bin dankbar, dass sie das macht und freue mich auf die Zusammenarbeit." Geschäftsführerin Angelika Würner gab bekannt, dass alle Mitarbeiter des Marktcafés ins AWO-Team übernommen würden, verantwortlich sei auch weiterhin Karin Buchmann. Der Betrieb mit festen Öffnungszeiten sei garantiert. Mit der Leitung des gesamten Hauses werde Gudrun Brill betraut.

Angelika Würner kündigte mehrere Änderungen an. So soll im Frühjahr ein neuer Betreuungsverein gegründet werden. "Wir wollen Ansprechpartner für die ehrenamtlichen Kräfte in der Stadt sein." Die AWO-Geschäftsführerin wünsche sich ein offenes Haus, wo sich die Jugend und Senioren sowie Behinderte und Nichtbehinderte gleichermaßen wohlfühlen. Geplant sei ein weiterhin attraktives Veranstaltungsprogramm. "Ich habe schon einige Ideen", so Würner. Nicht zuletzt soll eine neue Spielecke für Kinder eingerichtet werden.

"Unser Wunsch ist, dass sich Menschen aus jeder Generation häufig und wie selbstverständlich begegnen, sich helfen und voneinander lernen", sagte Gudrun Brill. Mit der künftigen Arbeit des Mehrgenerationenhauses sollen Zusammenhalt und Austausch von Menschen jeden Alters gestärkt werde. Dafür sollen auch verschiedene neue Projekte sorgen. "Unser Ziel ist es, das Mehrgenerationenhaus zu einer zentralen Drehscheibe der Stadt zu machen", so Brill. In der Stadt Mitterteich und Bürgermeister Roland Grillmeier sehe sie verlässliche Partner.

AWO-Kreisvorsitzender Erich Köllner begrüßte die Übernahme der Trägerschaft. "Wir wollen den Besuchern der Einrichtung auch künftig Freude machen", versprach Köllner.
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