Zoigl-Durst ungebrochen

Eine prächtige Stimmung herrschte den ganzen Tag über in den Zoiglstuben der Stadt. Zwar ließ es sich auch an Tischen im Freien aushalten, aber die Plätze im Inneren waren diesmal deutlich gemütlicher.
Lokales
Mitterteich
29.09.2015
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In Scharen strömten Einheimische und Gäste am Sonntag in die vier Mitterteicher Zoiglstuben: Auch der 7. Kommunbrautag erwies sich wieder als Besuchermagnet.

Bereits am Vormittag füllten sich die Lokale, wo sich die Gelegenheit zu einem Frühschoppen bot. Noch vor dem Mittagsläuten waren die besten Plätze belegt und bald bildeten sich in den Eingangsbereichen zum Teil sogar lange Schlangen. Eine große Nachfrage herrschte nach deftigen Schmankerln wie Schweinshaxen, Zoiglbraten, Schnitzel oder Wildsau vom Spieß - die Auswahl war groß. Am Nachmittag verwöhnten die Teams der Zoiglstuben ihre Gäste zusätzlich mit Kaffee und selbst gebackenen Kuchen.

Freche Texte

Gut kamen bei den Besuchern die verschiedenen Musikgruppen an, die im Laufe des Nachmittags in Aktion traten. "Schmucker Kares Wirtshausmusikanten" spielten bei Zoigl Oppl auf, die fränkische Band "LeNo" gastierte bei Zoigl Lugert und die drei "Scheinheiligen" aus Marktredwitz zogen bei Zoigl Hartwich umher. Sie alle verstanden es prächtig, ihr Publikum mitzureißen - da wurde eifrig geschunkelt und zum Teil lautstark mitgesungen. Mit frechen Texten sorgten die Musiker immer wieder für besondere Lacher und nahmen auch den einen oder anderen Besucher auf den Arm.

Viele der Gäste hatten auch heuer wieder den Ehrgeiz, alle vier Zoiglstuben zu besuchen. Einige hatten auf der Tour ihr "Stamm-Krügerl" dabei - nur daraus wollten sie den süffigen Gerstensaft trinken. Je näher die Abendstunden rückten, desto ausgelassener war die Stimmung. Da störten in den Außenbereichen auch die zunehmend sinkenden Temperaturen kaum.

"Wir kommen wieder!"

Unter den Gästen war auch eine zwölfköpfige Gruppe aus Regensburg, die eigens mit dem Zug nach Wiesau gefahren und von dort aus nach Mitterteich gewandert war. Dort angekommen, gönnten sich die Regensburger eine kräftige Stärkung und genossen die stimmungsvolle Musik. Als die weiblichen Mitglieder der Gruppe später zum Aufbrechen baten, genehmigten sich die Männer schnell noch einen letzten Zoigl. Die Zeit drängte, denn es galt, wieder zurück nach Wiesau zu marschieren, um den Zug nach Süden zu erwischen. "Wir kommen im nächsten Jahr wieder!", versprachen sie am Ende einmütig. Auch Bürgermeister Roland Grillmeier ließ es sich trotz einer Vielzahl anderer Termine nicht nehmen, den Zoiglstuben einen Besuch abzustatten. Mit der Atmosphäre und der Resonanz zeigte er sich sehr zufrieden.

Einen Vorgeschmack dürfte der 7. Kommunbrautag auf so manche Veranstaltung im kommenden Jahr geliefert haben - dann feiert die Stadt das Jubiläum "500 Jahre Braurecht".
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