SPD in Mitterteich fasst nur noch 70 Mitglieder
SPD will sich neu ausrichten

Mit dieser Mannschaft geht die SPD Mitterteich in die kommenden zwei Jahre. Mit dabei sind (von links) Angelika Müller, Werner Hankl, Fritz Rüth, Marlene Arnold, Jürgen Feldsmann, Kreisvorsitzender Rainer Fischer, Mila Braun, Andrea Lugert, Vorsitzender Johann Brandl, Manfred Sommer, Claudia Betzl, Barbara Lugert, Ute Haibach, Tobias Markowsky, Petra Maurer, Josef Weiß, Alfred Grillmeier und Siegfried Betzl. Bild: jr
Politik
Mitterteich
26.04.2015
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Die einstige Hochburg bröckelt: Nur noch 70 Mitglieder zählt der SPD-Ortsverein. Doch bereitet der demografische Wandel nicht nur den Genossen Sorge.

Die Zukunft nicht nur der Partei war ein zentrales Thema der Jahresversammlung in der Zoiglstube Lugert. Kreisvorsitzender Rainer Fischer: "Hinter uns liegen keine leichten Jahre." Viele altgediente Genossen seien in die Jahre gekommen oder verstorben. Fischer ging auch nochmals auf die vier Wahlen in den vergangen zwei Jahren ein. "Trotz einiger Niederlagen konnten wir auch Erfolge feiern", verwies er auf die neuen SPD-Bürgermeister in Ebnath und Waldershof. Dennoch machte der Kreisvorsitzende deutlich: "Wir werden uns neu ausrichten müssen."

Im Kreistag sei die SPD mit elf Mandaten vertreten. Da müsse man parteiintern noch reden, weil zwar zwei Drittel aller SPD-Stimmen aus dem Stiftland kämen, im Kreistag aber die Mehrheit der SPD-Vertreter aus dem Westen. "Hier müssen wir künftig geschickter bei der Listenaufstellung sein", sagte Fischer, der sich mit der Arbeit im Kreistag zufrieden zeigte.

Barrierefreie Ausbau des Marktplatzes bleibt Thema

Vorsitzender Johann Brandl sah den Ortsverein als sehr rührig an. Gut besucht seien die politischen Stammtische. Im Bereich der Stadt forderte Brandl ein ganzheitliches Verkehrskonzept. Als eine "über die Maßen höchst demokratische Entscheidung" bezeichnete Brandl den Bürgerentscheid zum Wasserkonzept. "Jetzt freue ich mich, dass das Ergebnis von allen akzeptiert wird." In der Zukunft beschäftigen wird die Stadt der barrierefreie Ausbau des Unteren Marktplatzes, wobei parteiübergreifend ein Konsens gefunden wurde.

Ausdrücklich hob Brandl hervor, dass der "Schmied-Brunnen" nicht versetzt wird und das Verwaltungsgebäude unverändert bleibt. Probleme sah der Sprecher auf die Stadt im demografischen Bereich zukommen. "Das Durchschnittsalter in der Stadt liegt bei 45 Jahren." Die Ansiedlung von Betrieben und Arbeitsplätzen gehe nicht voran. Frauenbeauftragte Ute Haibach berichtete von der Teilnahme am Ferienprogramm. Weiter seien die Frauen beim Weihnachtsmarkt und beim Seniorenfasching aktiv mit dabei. Seniorenbeauftragte Marlene Arnold berichtete von aktuell 3ß Senioren, die sich alle zwei bis drei Wochen zu verschiedenen Aktivitäten und Ausflügen treffen.

Neuwahlen bringen kleinere Änderungen

Kassier Jürgen Feldsmann berichtete von zufriedenstellenden Zahlen. Die anschließenden Neuwahlen brachten nur kleinere Änderungen. Auch in den kommenden zwei Jahren bleibt Johann Brandl Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, Stellvertreter sind Claudia Betzl sowie Andrea und Barbara Lugert (beide neu). Neuer Kassierer ist Manfred Sommer, Schriftführer sind Michaela Fuierer und Ute Haibach.

Organisationsleiter sind Siegfried Betzl, Ute Haibach, Werner Hankl, Petra Maurer und Fritz Rüth. Bildungsbeauftragter Karl-Heinz Gleißner, Frauenbeauftragte Ute Haibach und Seniorenbeauftragter Marlene Arnold. Beisitzer sind Mila Braun, Jürgen Feldsmann, Gerhard Greim, Alfred Grillmeier, Tobias Markowsky, Angelika Müller, Erich Tilp und Josef Weiß. Kassenrevisoren Hans Lugert und Walter Wenisch.
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