Fußball
Aufatmen beim SV Mitterteich

Erster Heimsieg für den SV Mitterteich: Die Stiftländer bezwangen am Mittwochabend den SSV Kasendorf auch in der Höhe verdient mit 4:0. Hier dringt der zweifache Torschütze Michael Drechsler (rechts) in den Gästestrafraum ein. Bild: Gebert
Sport
Mitterteich
04.08.2016
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Die Erleichterung war Andreas Lang, Trainer des Fußball-Landesligisten SV Mitterteich (11./6), nach dem Schlusspfiff förmlich anzusehen. Soeben hatte sein Team gegen den Mitkonkurrenten SSV Kasendorf einen wichtigen 4:0-Sieg eingefahren.

"Der unbedingte Siegeswille war heute entscheidend", lautete das erste Fazit von Lang kurz nach der Partie. Das merkte man vom Anpfiff weg, denn von Beginn an setzten die Hausherren die bis dato noch sieglosen Gäste permanent unter Druck.

Schon in den ersten Minuten brannte es lichterloh im Strafraum der unsortierten Oberfranken. Manuel Dürbeck und Jakub Ryba scheiterten mit guten Einschussmöglichkeiten am überragenden Gästetorwart Christian Schrüfer. Als dieser einmal geschlagen schien, kratzte ein Kollege das Leder von der Linie. Nur langsam befreiten sich die über weite Strecken biederen Gäste aus der Umklammerung, ohne sich zwingende Torchancen herauszuspielen. Nur einmal kreuzte im ersten Abschnitt Andreas Pistor vor dem überwiegend beschäftigungslosen SV-Keeper Tobias Eckert auf, aber der Ball ging am langen Pfosten vorbei. In der 34. Minuten wurden die Hausherren für ihre Bemühungen mit dem längst überfälligen Führungstreffer belohnt. Einen Doppelpass mit Manuel Dürbeck schloss der zweifache Torschütze Michael Drechsler zum hochverdienten Pausenstand ab.

Nach dem Wechsel knüpften die Gastgeber nahtlos an ihre Leistung an. Immer wieder angetrieben vom überragenden Mauricio Göhlert suchte die Mannschaft die Entscheidung. "Das hat mir sehr gefallen. Dafür gebührt ihr ein Sonderlob", war SV-Coach Lang mit der gezeigten Vorstellung einverstanden. Für die Vorentscheidung in einer insgesamt einseitigen Begegnung sorgten Manuel Dürbeck und erneut Michael Drechsler. Beide wurden jeweils herrlich freigespielt und ließen sich die Chancen, mit Hilfe des Innenpfostens, nicht entgehen.

Den wacker kämpfenden Gästen muss man zugute halten, dass sie trotz des klaren Rückstandes nie aufgaben. Für den einzigen Aufreger im heimischen Strafraum sorgte Simon Hösch, der mutterseelenallein vor Torwart Eckert das Leder ans Außennetz donnerte. Dem 4:0 ging ein eher harmloses Foul an Matthias Männl voraus, der dieses Geschenk dankbar annahm. Den fälligen Strafstoß verwandelte Jakub Ryba erst im Nachschuss zum hochverdienten Endstand.

Während die Stiftländer etwas beruhigter in das nächste Auswärtsspiel beim Aufsteiger FSV Bayreuth gehen können, kommen auf die Gäste schwere Zeiten zu.
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