Fußball Landesliga Mitte
Schlecht bremst die Euphorie

Seit sechs Spielen - vier Siege, zwei Unentschieden - ist der SV Mitterteich in der Landesliga Mitte ungeschlagen. Ganz gesichert sind die Stiftländer aber noch nicht, doch mit einem Dreier am Samstag im Heimspiel gegen den SC Ettmannsdorf können sie den Klassenerhalt endgültig unter Dach und Fach bringen. Ein Sieg in diesem Oberpfalzderby wäre zudem die erfolgreiche Revanche für die 1:3-Hinspielniederlage in Ettmannsdorf. Das Bild zeigt eine Szene aus dieser Partie mit den Mitterteichern Manuel Dürbeck (a
Sport
Mitterteich
16.04.2016
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Vier Siege in Folge, sechs Spiele ungeschlagen: Mit dieser tollen Serie hat sich der SV Mitterteich ins Tabellenmittelfeld der Landesliga Mitte abgesetzt. Endgültig gesichert sind die Stiftländer aber noch nicht. Deshalb warnt Trainer Reinhold Schlecht auch vor verfrühten Feierlichkeiten.

Vor dem Heimspiel am Samstag, 16. April, Anstoß 16 Uhr, gegen den SC Ettmannsdorf (7./41 Punkte) tritt Reinhold Schlecht, der Trainer des SV Mitterteich (9./39), kräftig auf die Euphoriebremse. "Es wäre fatal, wenn jemand glaubt, dass der Klassenerhalt bereits in trockenen Tüchern ist. Mindestens einen Dreier müssen wir noch einfahren. Ansonsten kann es ein böses Erwachen geben."

Mit einem energischen Zwischenspurt (vier Siege und zwei Remis) haben sich die Stiftländer eindrucksvoll von den gefährdeten Rängen entfernt. "Das konnte aufgrund des begrenzten Kaders keiner von uns erwarten. Ich ziehe den Hut vor der Mannschaft, die in der schwierigen Situation noch enger zusammengerückt ist. Sie hat sich die letzten Erfolge redlich verdient", lobt Schlecht sein Team in den höchsten Tönen.

Nun gilt es, auf der Erfolgswelle weiterzuschwimmen, "denn Rückschläge werden sicher noch kommen". Einen Schlendrian wird Schlecht auf keinen Fall aufkommen lassen. "Ansonsten bekommen wir gegen einen unangenehmen Gegner wie den SC Ettmannsdorf enorme Probleme. Die Mannschaft muss dem Gegner mit ihrer Körpersprache erneut die Grenzen aufzeigen." Das Hauptaugenmerk legt Schlecht auf die Offensive der Gäste. Ex-Profi Florian Tausendpfund und seine gefährlichen Sturmpartner Ludwig Hofer und Marco Seufert, beide erzielten je zwölf Tore, sind jederzeit in der Lage, ein Spiel zu entscheiden. "Aber darauf sind wir gut vorbereitet."

Kollege Timo Studtrucker sieht dem Oberpfalzderby gelassen entgegen. "Wir haben den Klassenerhalt in der Tasche und verspüren keinen Druck mehr. An den Problemen der letzten Wochen, überwiegend in der ersten Halbzeit, haben wir während der Woche gearbeitet. In Mitterteich will ich meine Mannschaft Fußballspielen sehen, nicht nur weite Bälle schlagen."

Schmerzlich vermissen wird Studt-rucker Sebastian Fischer. Er war nach Ansicht des Trainer der Dreh- und Angelpunkt, zog sich aber im Training eine Verletzung zu. Sein Einsatz ist stark gefährdet. Die Hausherren bezeichnet der SC-Coach als eine unangenehme Truppe. "Schon im mit 3:1 gewonnenen Hinspiel musste sich meine Mannschaft kräftig strecken, ehe der Sieg feststand." Bis auf Fischer steht dem Gästetrainer der Kader vom 5:1-Erfolg über Lam zur Verfügung. Auch Reinhold Schlecht vertraut dem Aufgebot vom Mittwochsspiel gegen Bad Kötzting.

SV Mitterteich: Scharnagl, Zettl, Mauricio Göhlert, Broschik, Männl, Müller, Ryba, Hösl, Dürbeck, Bächer, Meisel, Drechsler, Weiß, Hecht, Pirner, Wegmann, Riedlbauch
Ich ziehe den Hut vor der Mannschaft, die in der schwierigen Situation noch enger zusammengerückt ist.Reinhold Schlecht, Trainer des SV Mitterteich
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