Fußball Landesliga Nordost
Alarmglocken schrillen

Der SV Mitterteich empfängt am Samstag um 14 Uhr den FC Vorwärts Röslau. Für beide Mannschaften steht viel auf dem Spiel, denn sie nehmen punktgleich Abstiegs-Relegationsplätze ein. Im Hinspiel (Szene) freute sich der SV Mitterteich über einen 2:1-Erfolg. Bild: Gebert
Sport
Mitterteich
04.11.2016
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Am Samstag treffen der SV Mitterteich und der FC Vorwärts Röslau aufeinander. Vor dem Derby schrillen bei beiden Klubs die Alarmglocken, denn sie stehen punktgleich auf Abstiegs-Relegationsplätzen.

Am 6. August kassierte der TSV Nürnberg-Buch (2./38 Punkte/ein Spiel weniger) mit 0:2 bei der SG Quelle Fürth (1./40) die einzige Niederlage in dieser Saison. Die Mittelfranken, die noch das ausgefallene Spiel in Mitterteich nachholen müssen, sind das Maß aller Dinge in der Landesliga Nordost. Fünf Punkteteilungen verhinderten den Sprung an die Tabellenspitze. Diese nimmt weiterhin die SG Quelle Fürth ein. Der Tabellenführer scheint aber seine einstige Souveränität eingebüßt zu haben, was drei Niederlagen aus den letzten sechs Spielen bestätigen.

"Brucker" in Top-Form


Klammheimlich schloss der FSV Erlangen-Bruck (3./37) zum Spitzenduo auf. Grund dafür sind sechs Siege und ein Remis in Folge. Ihre Top-Form bewiesen die "Brucker" zuletzt beim 3:1-Sieg in Fürth. Und sie werden sich am 19. Spieltag vom ASV Vach (5./32) kaum aufhalten lassen, auch wenn es für die Gäste die vorerst letzte Möglichkeit ist, dem Führungstrio auf den Fersen zu bleiben.

Nürnberger Stadtderby


Ob der zuletzt stark nachlassende TSV Kornburg (8./30) die Mittel aufbringen kann, um im Nürnberger Stadtderby die Erfolgsserie des TSV Buch zu stoppen, bleibt dahingestellt. Vor einer unangenehmen Aufgabe steht Tabellenführer Fürth. Die "Quelle" gastiert beim ASV Pegnitz (12./19), der zwar schon vier Heimniederlagen kassierte, aber in der Lage zu sein scheint, es mit jedem Gegner aufzunehmen.

Ganz andere Sorgen plagen den SV Mitterteich (15./18) und den FC Vorwärts Röslau (14./18). Vor dem Derby am Samstag belegen beide Kontrahenten punktgleich einen Relegationsplatz, zudem verloren sie ihre beiden letzten Spiele. Es steckt also eine Menge Zündstoff in diesem Duell. Nur der Sieger hält Anschluss an die gesicherten Ränge. Dementsprechend wird es wohl an der Marktredwitzer Straße zur Sache gehen. Einen Schönheitspreis gibt es mit Sicherheit nicht zu gewinnen. Dafür steht zu viel auf dem Spiel. Das Hinspiel gewann übrigens die Mannschaft von Trainer Andreas Lang mit 2:1, was die Gäste mit Sicherheit nicht vergessen haben.
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