Fußball Landesliga Nordost
Die Mittelfranken dominieren

Der SV Mitterteich gastiert am Samstag beim punktgleichen Tabellennachbarn ASV Pegnitz. Das Bild zeigt Torwart Tobias Eckert (links) und Abwehrspieler Christian Zettl (grünes Trikot) beim 4:0-Heimsieg gegen den SSV Kasendorf. Bild: Gebert
Sport
Mitterteich
19.08.2016
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Die Vereine aus dem Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen dominieren das Geschehen in der Landesliga Nordost. Der erste Klub, der nicht aus Mittelfranken kommt, ist der FC Vorwärts Röslau auf Rang neun. Noch weiter hinten liegt der SV Mitterteich.

Der Baiersdorfer SV (1./18 Punkte), die SG Quelle Fürth (2./18) und der starke Neuling ATSV Erlangen (3./17.) haben sich schon ein kleines Stück vom Tabellenvierten TSV Nürnberg-Buch (14) abgesetzt. Daran dürfte sich am achten Spieltag wenig ändern, denn die Spitzenteams bekommen es mit Kellerkindern zu tun. Der Tabellenführer ist beim ASV Veitsbronn-Siegelsdorf (17./1) ebenso in der Favoritenrolle wie die "Quelle" gegen Dergahspor Nürnberg (16./4) und Erlangen beim FSV Bayreuth (15./4). Die Bucher werden der schärfste Verfolger bleiben, denn sie haben bei Schlusslicht SSV Kasendorf (18./1) die vermeintlich leichteste Aufgabe zu lösen. Die Oberfranken stellen mit 29 Gegentreffern die "Schießbude" der Landesliga Nordost.

Röslau ohne Heimsieg


Der FC Vorwärts Röslau (9./9) ist durchwachsen in die Saison gestartet. Vor allem zu Hause hat die Truppe von Trainer Rüdiger Fuhrmann Nachholbedarf. Nach drei Spielen stehen erst zwei Punkte auf dem Konto. Gegen Aufsteiger SpVgg Bayreuth II (12./8) soll der erste Heimsieg eingefahren werden.

"Wir müssen nach hinten schauen", sagte Andreas Lang, Trainer des SV Mitterteich (13./7), nach der vermeidbaren 3:4-Heimniederlage gegen den FSV Erlangen-Bruck (6./13). Die ersatzgeschwächten Stiftländer bewiesen gegen den langjährigen Bayernligisten nach dem 0:3-Rückstand zwar eine großartige Moral, brachten sich aber durch zu viele individuelle Fehler um einen möglichen Punktgewinn. Damit liegen die Mitterteicher nur aufgrund der Tordifferenz über dem Strich, punktgleich mit dem ASV Pegnitz (14./7), der den ersten der drei Relegationsplätze einnimmt.

SV Mitterteich in Pegnitz


Am Samstag kommt es in Pegnitz zum Aufeinandertreffen der direkten Konkurrenten. Der Mitterteicher Trainer weiß um die Wichtigkeit der Partie, zumal eine Woche später das nächste schwere Auswärtsspiel bei Tabellenführer Baiersdorf auf dem Programm steht. In Pegnitz wird Lang vermutlich wieder auf Stefan Meisel setzen. Gegen Erlangen-Bruck saß der Torjäger nach seinem Muskelfaserriss im Oberschenkel erstmals wieder auf der Bank. Aufgrund des klaren Rückstandes wollte der Coach aber kein Risiko eingehen.
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