Fußball Landesliga Nordost
Kein Grund zur Entwarnung

Eine Bauchlandung, wie in dieser Szene Marc Müller, darf der SV Mitterteich am Sonntag nicht machen. Im Gastspiel beim direkten Konkurrenten ASV Veitsbronn-Siegelsdorf geht es für die Stiftländer um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Bild: Gebert
Sport
Mitterteich
21.10.2016
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Groß war die Freude beim SV Mitterteich über den überraschenden 2:0-Erfolg gegen Aufstiegsaspirant TSV Kornburg - im siebten Heimspiel endlich der zweite Sieg. Grund zur Entwarnung gibt es aber nicht, denn der Vorsprung auf den ersten Relegationsplatz beträgt nur zwei Zähler. Am Sonntag gastiert der SVM bei einem direkten Konkurrenten.

Nichts anbrennen ließ vor Wochenfrist das Führungsduo der Landesliga Nordost. Die SG Quelle Fürth (1./37 Punkte) verteidigte die Tabellenführung mit einem souveränen 3:1-Erfolg beim Schlusslicht SSV Kasendorf (18./8). Verfolger TSV Nürnberg-Buch (2./34/ein Spiel weniger) musste sich dagegen mächtig strecken, um den TSV Neudrossenfeld (9./19) mit 2:1 in die Knie zu zwingen.

Nürnberger Stadtderby


Am letzten Vorrundenspieltag sollte der Tabellenführer gegen den FSV Bayreuth (17./10) keine Probleme bekommen. Der Aufsteiger siegte in der Fremde erst einmal, die SG Quelle Fürth war in sieben von acht Heimpartien erfolgreich. Vor einer heiklen Aufgabe steht dagegen der TSV Buch im Nürnberger Stadtderby. Gastgeber Dergahspor (16./11) ist jederzeit in der Lage, dem Gegner große Schwierigkeiten zu bereiten.

SVM in Veitsbronn


Ein Blick auf die Tabelle unterstreicht die Wichtigkeit des schon etwas überraschenden 2:0-Sieges des SV Mitterteich (12./18/ein Spiel weniger) über den stärker eingeschätzten TSV Kornburg (6./29). Trotz des Erfolgs beträgt der Vorsprung der Stiftländer auf den ASV Pegnitz (14./16), der den ersten der drei Abstiegs-Relegationsplätze einnimmt, nur zwei Zähler. Das heißt im Klartext: Beim mitgefährdeten ASV Veitsbronn-Siegelsdorf (15./15) darf am Sonntag nicht verloren werden. Die Aussichten sind gut, tut sich doch der SV Mitterteich in der Fremde wesentlich leichter. Je drei Siege und Remis, bei erst zwei Niederlagen, sprechen eine deutliche Sprache.

Röslau unter Druck


Seit fünf Runden, vier Siege und ein Remis, ist der FSV Erlangen-Bruck (3./31) ungeschlagen. Damit kletterten die "Brucker" klammheimlich auf den dritten Tabellenplatz. Logisch, dass sie beim zu Hause schwächelnden FC Vorwärts Röslau (11./18) ihre Serie fortsetzen wollen. Aber Vorsicht: Die Hausherren stehen gewaltig unter Druck. Wie Mitterteich hat auch die Fuhrmann-Truppe nur zwei Punkte Vorsprung auf den ersten Relegationsplatz.
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