Fußball Landesliga Nordost
Kein Schönheitspreis zu gewinnen

Der SV Mitterteich und der FC Vorwärts Röslau stehen am Samstag gleichermaßen unter Druck, denn beide Teams liegen auf einem Abstiegs-Relegationsplatz. Das Hinspiel in Röslau (Szene) gewannen die Stiftländer im Juli mit 2:1. Bild: Gebert
Sport
Mitterteich
05.11.2016
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Am Samstag um 14 Uhr stehen sich die abstiegsgefährdeten SV Mitterteich (15./18 Punkte) und FC Vorwärts Röslau (14./18) gegenüber. Dabei gibt es keinen Schönheitspreis zu gewinnen. "Es ist ein Sechs-Punkte-Spiel", sind sich beide Trainer einig. Verlieren ist auf jeden Fall verboten.

Rüdiger Fuhrmann, der Trainer des FC Vorwärts Röslau, kann mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden sein. "Ein Blick auf die Tabelle genügt", sieht Fuhrmann der Zukunft skeptisch entgegen. Und die Gründe für das dürftige Abschneiden liefert er gleich mit. "Wir haben vor der Saison sechs Leistungsträger verloren. Ein Umbruch war die Folge. Dieser ist uns mit vorwiegend Spielern aus unteren Klassen nicht optimal gelungen. Sie machen einfach viele leichte Fehler. Ferner hat die Liga, vor allem die mittelfränkischen Vereine, enorm aufgerüstet. Aber meine Mannschaft ist noch kein einziges Mal vorgeführt worden." Als vorrangiges Ziel gibt der schon für die SpVgg Weiden tätige Fuhrmann den Klassenerhalt an. Mit nur 25 erzielten Toren stellen die Oberfranken die drittschlechteste Offensive der Landesliga Nordost. "Daran müssen wir arbeiten."

Kritik von SVM-Coach Lang


Fußball ist für Kollege Andreas Lang harte Arbeit. "Nach den guten Ergebnissen ist meine Mannschaft etwas bequem geworden, wie zuletzt in Selbitz gesehen. Dort fehlte uns, im Gegensatz zu den Hausherren, der unbedingte Siegeswille. Die Jungs müssen endlich begreifen, dass sich der Erfolg nur über eine geschlossene Mannschaftsleistung einstellt."

Nach zwei Niederlagen in Folge hat sich die Lage der Stiftländer drastisch verschlechtert. Um den Anschluss zu den gesicherten Rängen nicht aus den Augen zu verlieren, fordert Lang ohne Wenn und Aber den dritten Heimsieg. "Fünf Niederlagen auf heimischem Gelände sind genug." Vom knappen 2:1-Vorrundenerfolg lässt sich der SV-Coach nicht blenden. "Das ist Schnee von gestern. In der Zwischenzeit ist viel passiert." Mut für das so wichtige Spiel macht die Tatsache, dass es keine weiteren Verletzten zu beklagen gibt.

SV Mitterteich: Scharnagl, Zettl, Männl, Ryba, Cavelius, Hösl, Dürbeck, Bächer, Stich, Drechsler, Meisel, Müller, Heidel, Pirner, Hecht

Nach den guten Ergebnissen ist meine Mannschaft etwas bequem geworden, wie zuletzt in Selbitz gesehen. Dort fehlte uns, im Gegensatz zu den Hausherren, der unbedingte Siegeswille.Andreas Lang, Trainer des Landesligisten SV Mitterteich
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