Fußball Landesliga Nordost
Mitterteich beim Schlusslicht

Wichtiges Spiel für den abstiegsgefährdeten SV Mitterteich: Die Stiftländer (rechts Simon Hecht beim 4:0-Hinspielsieg) treten am Sonntag bei Schlusslicht SSV Kasendorf an. Bild: Gebert
Sport
Mitterteich
25.11.2016
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Die vielen Spielausfälle der vergangenen Wochen haben die Tabelle der Landesliga Nordost in eine Schieflage gebracht. Vier Teams haben bereits 21 Partien absolviert, zwei Mannschaften - der SC 04 Schwabach und der SV Mitterteich - erst 18.

Vor dem letzten offiziellen Spieltag vor der Winterpause führt die SG Quelle Fürth (1./43 Punkte), trotz einer Begegnung weniger als Verfolger FSV Erlangen-Bruck (2./40), die Landesliga Nordost mit drei Zählern Vorsprung an. Am Wochenende stehen beide Teams vor schwierigen Heimaufgaben. Die SG Quelle erwartet den starken Aufsteiger ATSV Erlangen (4./38), die "Brucker" den Baiersdorfer SV (6./35). An beide Gegner hat das Führungsduo schlechte Erinnerungen. Der Spitzenreiter kassierte in der Vorrunde eine deftige 1:6-Abfuhr, Erlangen-Bruck unterlag mit 1:3.

SVM in Kasendorf


Seit drei Wochen ist der SV Mitterteich (15./18), der sich in einer kritischen Lage befindet, ohne Spielpraxis. Auf die Stiftländer warten noch zwei Begegnungen, ehe sie in die verdiente Winterpause gehen dürfen. Vor dem Nachholspiel am 3. Dezember gegen den TSV Nürnberg-Buch (3./38) steht am Sonntag die Partie beim Tabellenletzten SSV Kasendorf (18./8) auf dem Spielplan. Dieses Spiel muss die Truppe von SV-Trainer Andreas Lang unbedingt gewinnen, wenn sie den Anschluss zu den gesicherten Rängen halten will. Lang kann nur hoffen, dass sich die lange fußballlose Zeit nicht negativ auf seine Mannschaft ausgewirkt hat. Die Mitterteicher sind gut beraten, den Gegner nicht am klaren 4:0-Hinspielerfolg zu messen.

In einer gefährlichen Lage ist auch der FC Vorwärts Röslau (13./21). Am vergangenen Wochenende kassierte das Team von Trainer Rüdiger Fuhrmann eine 1:5-Abfuhr beim ATSV Erlangen. Und schon droht das nächste Unheil: Am Samstag gastiert der Tabellendritte TSV Nürnberg-Buch "Auf der Hut". Die Oberfranken stehen unter Druck, denn der Vorsprung auf den ersten der drei Relegationsplätze beträgt nur noch einen Zähler.
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