Fußball Landesliga Nordost
Zweifelhafter Handelfmeter

Sport
Mitterteich
31.10.2016
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Der SV Mitterteich sitzt weiter auf einem Abstiegs-Relegationsplatz fest. Am Sonntag verloren die Stiftländer beim direkten Konkurrenten SpVgg Selbitz unglücklich mit 0:1. Die Entscheidung fiel zwölf Minuten vor dem Ende durch einen umstrittenen Handelfmeter.

Selbitz. Die Enttäuschung war Andreas Lang, dem Trainer des SV Mitterteich, deutlich anzumerken. Nur drei Kilometer wohnt er von der Spielstätte der SpVgg Selbitz entfernt, er freute sich auf das "Heimspiel". Die Kirchweih-Gans wollte er seinen ehemaligen Weggefährten versalzen, aber es sollte nicht sein. Wieder einmal wurde seine Mannschaft für den betriebenen Aufwand nicht belohnt. Am Ende kassierte der SVM eine unglückliche 0:1 (0:0)-Niederlage und steckt weiterhin mitten im Abstiegskampf der Landesliga Nordost.

Schlechte Platzverhältnisse


Wie im Vorfeld von Lang vermutet, war das Spielfeld in Selbitz in einem erbärmlichen Zustand. Aber die Niederlage den Platzverhältnissen zuzuschieben, wäre zu einfach, denn auch die Hausherren mussten damit zurechtkommen. Über 90 Minuten bereitete das schwierige Geläuf allen Beteiligten große Schwierigkeiten. Zu keiner Zeit kam Spielfluss auf, alles blieb dem Zufall überlassen. Zwingende Torchancen waren auf beiden Seiten absolute Mangelware. Die beiden Torhüter verbrachten einen geruhsamen Sonntagvormittag.

SVM-Trainer Andreas Lang sah eine mittelmäßige Landesliga-Begegnung mit wenig Höhenpunkten. "Es war eine typische Nullnummer. Kein Team hätte den Sieg verdient gehabt. Eine zweifelhafte Schiedsrichterentscheidung beim Handelfmeter brachte uns um den verdienten Punktgewinn."

Im ersten Abschnitt hatten die Oberfranken etwas mehr vom Spiel. Nach der Pause bestimmten die Gäste die Begegnung, die überwiegend kampfbetont verlief und von verbissenen Zweikämpfen geprägt war. Einen entscheidenden Vorteil erarbeitete sich jedoch keine der beiden Mannschaften. Einziger Aufreger war schließlich der Handelfmeter, den Kevin Winter zum Siegtreffer verwandelte (78.). Der Strafstoßschütze wurde wenig später mit Gelb-Rot zum Duschen geschickt, aber die Gäste waren nicht in der Lage, die numerische Überlegenheit zu nutzen.

Nach Feiern war Andreas Lang mit seinen alten Kumpels nicht zumute. Im Gegenteil: "Wir befinden uns in einer schwierigen Situation. Die kommende Partie gegen den FC Vorwärts Röslau sehe ich als kleines Endspiel."
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