Fußball
Respekt vor starkem Aufsteiger

Johannes Heidel vom SV Mitterteich (grünes Trikot), der hier von seinem Gegenspieler zu Fall gebracht wird, erlitt im Spiel gegen Schwabach eine Prellung der Augenhöhle. Er ist aber am Sonntag in der Partie beim ATSV Erlangen im Einsatz. Bild: Gebert
Sport
Mitterteich
10.09.2016
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Einen schweren Gegner besucht der SV Mitterteich am Sonntag mit dem ATSV Erlangen. Die Lang-Elf will aber nach der letzten Heimniederlage gegen Schwabach beim starken Aufsteiger trotzdem nicht vor Angst erstarren.

Respekt ja, aber keine Angst hat Andreas Lang, Trainer des Fußball-Landesligisten SV Mitterteich (13./8), vor der anstehenden Aufgabe. Sein Team gastiert am Sonntag um 15 Uhr beim sensationell in die Liga gestarteten Aufsteiger ATSV Erlangen (3./23). Der mischt die Konkurrenz mächtig auf und kassierte erst eine Niederlage. "Das wird eine ganz große Herausforderung für meine Mannschaft", sieht Lang der Partie mit gemischten Gefühlen entgegen. In den Reihen der Hausherren stehen laut Lang mindestens 15 Akteure, die über Regionalliga- oder Bayernligaerfahrung verfügen. "Fußballerisch ist Erlangen eine Klasse für sich. Nur über den Kampf können wir dagegenhalten." Das wird eine schier unlösbare Aufgabe für die Stiftländer. Natürlich wollen sie nicht in Angst erstarren. "Wir versuchen alles, diese große Herausforderung zu meistern. Aber dazu bedarf es einer Bombenleistung", weiß Lang. Individuelle Fehler, wie zum Beispiel unnötige Gelb-Rote Karten, müssen vermieden werden. Außerdem muss die Mannschaft viel cleverer agieren.

Die bittere, weil selbst verschuldete 1:2-Heimniederlage gegen Schwabach hat SV-Coach Lang mit seiner Truppe während der Woche aufgearbeitet. Nun gilt es nach vorne zu schauen. "Wir haben in Erlangen nichts zu verlieren, werden aber unsere Chancen suchen", verspricht Lang. "Wenn es uns gelingt, dem Gegner das Leben schwerzumachen, dann haben wir eine reelle Erfolgschance. Geschenke verteilen ist verboten. Ferner gilt es, unsere eigenen Stärken abzurufen."

Die Personallage ändert sich etwas. Marc Müller fällt wegen eines Risses im Bauchmuskelbereich aus. Johannes Heidel zog sich im letzten Spiel eine Prellung der Augenhöhle zu, wird aber spielen können. Daniel Stich kehrt nach seinem Urlaub in den Kader zurück.

Ein Blick auf die Tabelle und Torbilanz unterstreicht die Stärken der Hausherren. Sieben Siege, zwei Remis und eine Heimniederlage sprechen für sich. Nur acht Gegentore in zehn Spielen offenbaren deutlich die Dominanz der Mittelfranken. Viele Chancen werden die Stiftländer deshalb kaum bekommen. Sollte sich doch eine auftun, muss sie konsequent genutzt werden.

SV Mitterteich: Scharnagl, Mauricio Göhlert, Männl, Ryba, Dürbeck, Bächer, Cavelius, Drechsler, Meisel, Lang, Heidel, Hösl, Ott, Hecht, Stich

Wenn es uns gelingt, dem Gegner das Leben schwerzumachen, dann haben wir eine reelle Erfolgschance. Geschenke verteilen ist verboten. Ferner gilt es, unsere eigenen Stärken abzurufen.Andreas Lang
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