Fußball
Vier Punkte die Wunschvorstellung

Sport
Mitterteich
26.03.2016
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Vier Ostereier hätte sich der SV Mitterteich gerne beim Doppeleinsatz am Samstag und Montag ins Nest geholt. Die Stiftländer hoffen,dass dies nicht nur ein Wunsch bleibt.

Nicht zu beneiden ist Reinhold Schlecht, Trainer des Landesligisten SV Mitterteich (13./26) bei seiner letzten Saison. Natürlich will er mit der Mannschaft die Liga erhalten, aber das wird verdammt schwer. Nur zwei Zähler beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz. Den anstehenden Partien am Karsamstag (16 Uhr) beim Aufsteiger ATSV Kelheim (18./12) sowie das Nachholspiel am Ostermontag (15 Uhr) gegen den Gast aus Waldkirchen (10./32) kommen richtungsweisende Bedeutung zu.

Gefahr in Kelheim


"In unserer heiklen Situation sind wir in den restlichen Spielen immer gefordert zu punkten, egal wie", gibt Schlecht unumwunden zu. Vor allem beim Tabellenletzten ATSV Kelheim sei ein Dreier zwingend nötig. Für Schlecht eine Grundvoraussetzung für die kommenden Wochen. Allerdings weiß er nur zu Gut um die Gefahr, welche von stark abstiegsgefährdeten Teams ausgeht. "Kelheim hat sich längst nicht aufgegeben und wird alles versuchen, seine wohl letzte Chance zu nutzen. Ich erwarte einen Kampf auf Biegen und Brechen." Mit Kopf und Hirn muss seine Mannschaft das Spiel bestreiten. Dabei erinnert Schlecht an das mit 0:2 verlorene Hinspiel, bei dem die Stiftländer in zwei blitzsaubere Konter des Aufsteigers liefen. "Das wird uns diesmal nicht passieren",verspricht Schlecht.

Noch immer trauert Jan Schandri, Spielleiter des ATSV Kelheim, der unglücklichen 1:2-Niederlage in Lam nach. "Aber wir stehen wieder auf und versuchen alles, um wenigstens die Relegation zu erreichen." Gerne erinnert sich Schandri an den überraschenden 2:0-Sieg aus der Vorrunde. Damals erzielte Ahmet Lafci einen der beiden Treffer. Der Tofjäger jedoch wird am Samstag wegen einer Roten Karte zuschauen müssen. Ebenso ist Oliver Patton gesperrt.

Im letzten Jahr besiegten die Stiftländer den TSV Waldkirchen in einer torreichen Partie mit 4:3. Natürlich hätte Schlecht gegen ein solches Resultat nichts einzuwenden. Hauptsache die Punkte bleiben in Mitterteich. Die Niederbayern stuft der SV-Coach unter die besten Zehn Mannschaften der Liga ein. "Das ist eine Supertruppe. Ich glaube, die wundert sich, dass sie so weit hinten steht." Giftig und gallig, wie zuletzt gegen Osterhofen will Schlecht sein Team am Ostermontag sehen.

TSV-Spielleiter Fabian Bauer erwartet erneut eine hart umkämpfte Auseinandersetzung. Nur ungern erinnert er sich an die letzte Saison. "Da führten wir bereits 3:1 und standen mit leeren Händen da." Nach zwei Niederlagen im neuen Jahr droht den Gästen die Relegation. Nicht nur deshalb erwartet Bauer eine verbissen geführte Partie. Ausgerechnet jetzt haben die Gäste mit enormen Personalsorgen zu leben. "Seit vier Wochen stehen gerade Mal elf gesunde Feldspieler zur Verfügung. Und das auch vor dem Derby am Karsamstag gegen Hutthurm."

Weiter ohne Nedbaly


Von der Personallage des SV Mitterteich gibt es nichts Neues zu vermelden. Schlecht vertraut dem Kader vom letzten Wochenende. Der schmerzlich vermisste Frantisek Nedbaly brach während der Woche das Training wegen seiner Knieverletzung vorzeitig ab. Laut Schlecht fällt der Tscheche noch Wochen aus.

SV Mitterteich: Scharnagl, Zettl, Göhlert, Broschik, Männl, Müller, Ryba, Bächer, Pirner, Dürbeck, Meisel, Drechsler, Hösl, Weiß, Hecht, Wegmann, Riedlbau
In unserer heiklen Situation sind wir in den restlichen Spielen immer gefordert zu punkten, egal wie.Der Mitterteicher Trainer Reinhold Schlecht
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